Worauf kommt es an?

Auf eine Welt ohne Kriege, ohne Hass und Gewalt. Wäre das möglich? Solange wir uns von Egoismen lenken lassen wohl kaum. Unsere globale Welt wird beherrscht von einer Krankheit, deren schlimmste Form die Korruption ist. Wir sind Gefangene in einem System, das sich wie eine Hydra ausbreitet. Wir müssen aufstehen, uns wehren gegen das Grundübel, welches die Gesellschaft spaltet. Wir müssen erkennen, dass der Einzelne nichts dagegen ausrichten kann. Was wir brauchen ist eine Wertegemeinschaft, die nicht nur aus Neinsagern besteht, sondern solidarisch nach Lösungen sucht, Probleme unserer Zeit durch neue Ideen besser angehen zu können.


Das größte Problem sind wir Menschen selbst. Wir wissen alles, wir können alles und trotzdem sind wir Hauptverursacher aller Probleme. Die Gleichgültigkeit ist unser größter Feind und die Intoleranz ihr Partner. Wir verlieren uns in Nebensächlichkeiten. Wir lieben Sensationen, haarsträubende Geschichten und Bilder, die wir eigentlich nie sehen sollten. Wenn's uns gut geht, überfällt uns die Versuchung es anders zu machen. Wir machen aus unserem Leben eine Achterbahn, oder ein Aktienpaket mit steigenden und fallenden Kursen. Was wissen wir wirklich? Wir wissen nichts und meinen doch vieles zu wissen. Jeder Millionär ist genau so ein Verlierer, wie der Obdachlose. Wenn er stirbt, verlässt er zwar sein Erdenleben mit Pomp und feierlichen Reden, aber er stirbt. Wo ist da der wirkliche Unterschied zum Obdachlosen? Auch er stirbt. Was nimmt der eine und der andere mit - Nichts. Was beider Leben ausmacht, ist der Glaube, je nach Auffassung auch die Gewissheit auf ein Leben danach. Vielleicht stirbt der eine im Glauben auf ein besseres Leben im Jenseits. Der andere in der Gewissheit hier auf Erden gut gelebt zu haben.

Der Sinn des Lebens liegt in der Eigenverantwortung und der Liebe zu seinen Mitmenschen. Wir alle sind gefordert nach diesen Grundsätzen zu leben. Wenn uns das gelingt, finden wir auch die Zeit, uns auf die wesentlichen Dinge des Lebens zu besinnen. Dazu gehört, dass wir Werte schaffen, aber nicht zerstören, Wir miteinander für eine gerechte Weltordnung einstehen, der Natur und Umwelt mit Sorgfalt begegnen.

Es gab eine schreckliche Zeit in der viele Menschen dem Rassenwahn zum Opfer fielen. Wieder leben wir in einer Zeit, in der viele Menschen die damalige Zeit verherrlichen. Man muss Mitleid mit diesen haben, denn sie wissen nicht, dass dieser Wahn Millionen Menschenleben fordern kann. Feuer einstellen, statt im Gleichschritt Marsch. Feuer einstellen bedeutet hin zum Frieden. Bedeutet aber auch den Mut aufzubringen, für eine bessere Welt Verantwortung zu übernehmen. Nur darauf kommt es an.