Wohin fahren wir?

Ein digitales Erlebnis gab mir die Antwort. Ich habe eine Jahreskarte für mobiles Reisen. Lange habe ich diese aus unterschiedlichen Gründen nicht benutzt. Durch Zufall nahm ich diese jetzt in die Hand und wollte das Ablaufs-datum überprüfen. Die Überraschung war, auf der Karte gibt es kein Verfallsdatum mehr. Deshalb rief ich die Rufnummer an, die auf der Karte steht. Ich erhielt dort die Antwort auf die ich nicht gefasst war. Wir können auf die Karte nicht zugreifen, Sie wissen schon: “Der Datenschutz“
Das ist unsere digitale Zukunft. Soll doch alles für uns Konsumenten einfacher werden. Weit gefehlt, der Wahnsinn bekommt Füße. Die Neuzeit, so muss man wohl die digitale Zeit benennen, wirft Fragen auf an die viele unserer Zukunftsplaner noch nicht denken wollen.

Fangen wir beim Verkehr an. Immer mehr Städte wollen den Individualverkehr einschränken. Nun die Gründe dafür sind nicht von der Hand zu weisen. Aber wie abhängig sind viele Berufspendler, Vertreter und auch jeder Verbraucher, der quer durch die Stadt fahren muss um Einkaufszentren auf der grünen Wiese aufzusuchen. Und wer Bitteschön transportiert dann den Einkauf, der nach viel Platz verlangt.
Die Innenstädte werden zur Flaniermeile. Die Geschäftsläden werden mehr und mehr aus der Innenstadt verdrängt. Meist auch, weil der sichere Parkraum fehlt.
Wir werden, ob wir es wollen oder nicht, zum gestressten Bürger. Da hilft auch kein Routenplaner und kein Handy.

Was aber jedem auffallen muss: Wohin mit den selbstfahrenden Autos? Die kosten Arbeitsplätze, der Verkehr aber nimmt weiter zu.. Die angestrebte Vernetzung verlangt nach mehr Energie und Ressourcen, die schon heute knapp werden. Als schleichende Gefahr werden wir insgesamt von Cyberangriffen überrascht, die unser gesamtes Wirtschaftsgefüge in Frage stellen können. Von einem Tag zum anderen kann es ein böses Erwachen geben. Einfach ausgedrückt; Wir werden angreifbar.