Wir leben im Zeitalter der digitalen Welt.

Doch wo leben wir wirklich?
Man könnte meinen, auf dem Mond, denn alles fiebert dem Mond entgegen.
Hoppla, nicht ganz so schnell. Noch leben wir auf dieser Erde. Wir könnten jedoch schon einmal an den Mann im Mond denken, der verschreckt sich die Augen reibt, was so alles ihm um die Ohren fliegt.

Nein wirklich: Wir leben im Zeitalter des Sperrmülls, der Verschwendungssucht und schöpferischen Wahnsinn. Was haben wir erreicht? Wir haben den Mann im Mond entzaubert. Wir sind dabei den Mythos Mond zu unserem Werkzeug zu machen.

Forschung muss sein. Der Fortschritt gehört dazu. Doch der Griff zu den Sternen ist nur hilfreich, wenn wir unsere Erde als Mittelpunkt des Lebens begreifen.

Wir degradieren die Frauen zu Quoten und doch sind es Frauen, die unser Schicksal sind. Begegnen wir uns doch mit Herzenswärme, dann und nur dann gewinnt unser Leben ein neues Comeback. Macht es wirklich Sinn, wenn danach getrachtet wird, mit einer Geschwindigkeit von 1200 Km/h in einer Röhre die Erde zu durchrasen. Macht es Sinn, wenn unsere Flugobjekte der Zukunft die Kontinente in so einer Geschwindigkeit verbinden, dass unsere Gedanken, dem Rausch der Geschwindigkeit nicht folgen können. Macht es wirklich Sinn, wenn viele Menschen Gott verleugnen, ja sogar stolz sind, dieses zu tun. Vielleicht aber in größter Not einmal rufen: Gott hilf mir. Viele leugnen
auch den Holocaust und wissen nicht, wie dumm und arrogant sie sind.

So müssen wir uns fragen: Was bringt uns das digitale Zeitalter? Sind wir überhaupt reif dafür? Übersehen wir nicht fortwährend die vielen Stolpersteine, die nur darauf warten uns schmerzlich auf die Füße zu fallen.

Facebook & Co können zu Einfallstoren werden, wenn es um Datensicherheit geht. Hacker finden immer wieder neue Angriffsziele und nutzen diese für ihre perfiden Machenschaften. Mit welchen Überraschungen müssen wir in Zukunft leben, wenn Autos total vernetzt sind, bis hin zu selbstfahrenden Vehikeln. Wie hoch müssen wir das Risiko einschätzen, welches durch Drohnen auf uns wartet. Der Verkehr am Himmel wird uns noch manche Kopfschmerzen bereiten. Nicht nur, das Drohnen manche Flughäfen schon lahmlegten.

Wir haben noch die AKW`s am Netz. Nach Abschaltung noch nicht entsorgt, geschweige den Atommüll sicher gelagert. Wir sind noch weit davon entfernt sichere Arbeitsplätze zu schaffen, für eine Zeit, die in der Welt der Arbeit eine ganz andere sein wird.

Was auch interessant ist: Unsere Bilder und Filme sind schon jetzt Dank der Digitalisierung nicht mehr unbedingt beweisfähig. Spitz gesagt: Wir leben in einer Welt der Schönfärberei.

Unsere Welt braucht Kämpfer für eine humane Welt. Es ist ein sehr holpriger Weg, bis jeder zu der Erkenntnis gelangt, dass Raketen keine Spagetti sind und Bomben aller Art keine feste Nahrung. Wenn und nur dann besteht Hoffnung, dass auch die Digitale Welt nicht Angst und Schrecken verbreitet.