Ist das die Zukunft, die wir suchen?

Irgendwie läuft doch da vieles falsch. Oder wollen wir einfach unsere Augen vor den Tatsachen verschließen? Unsere IT Welt liebt den Fortschritt. Ist direkt elektrisiert, wenn es wieder einmal was Neues zu bestaunen gilt. Da wird geforscht, getan, gemacht und das Gehirn von uns Menschen ist der Kindheitstraum aller sogenannten Experten der IT Gemeinschaft.

Kurz gedacht ist halb verloren. Das sollten sich Entwickler vieler Softwareprogramme vor Augen halten. Der Computer ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Gefahr, die von diesem praktischen Butler ausgeht ist allgegenwärtig. Wir müssen uns bewußt machen, dass der Computer fast alles kann und doch löchrig ist, wie ein Schweizer Käse. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Trifft das auch auf den Gebrauch unserer Computer zu?  Können wir wirklich den Computer kontrollieren? Bedingt ja, in der Anwendung nein. Ein Computer ist allseits angreifbar. Es bedarf nur weniger Handgriffe und schon spukt er Dateien aus, die eigentlich unter Verschluss sein sollten. Den Beweis haben Personen wie Edward Snowden und Co geliefert. Gab es beim Herunterladen von umfangreichen Dateien einen Warnhinweis, einen Stopp bis zur Klärung des Sachverhaltes durch Dritte?  Sensible Daten und besonders Datensätze benötigen mehr Schutz vor Datenmissbrauch.

Unser Vertrauen in die IT Welt ist umfassend und doch beängstigend zugleich. Beängstigend deshalb, weil mehr die Vorteile dieser Anwendungen gesehen werden, als die Risiken, die von dieser neuen Technik ausgehen. Wir dürfen das technisch Mögliche nicht zu unserem Lebensstandard machen, bevor wir auch die Risiken eindringlich hinterfragt haben. Wir sollten uns vor Augen halten, dass  z.B. Großkonzerne, ja sogar Sicherheitsorgane von Hackern angegriffen werden. Wann kommt der Tag an dem wir feststellen müssen, dass wir in einem Kartenhaus sitzen.

Die gesamte IT Welt ist bis zum Tag X unser Freund und Helfer. Danach unser alltäglicher Albtraum. bei dem es kein
Happy End geben kann. Wir müssen lernen auf den Tag danach vorbereitet zu sein. Das können wir nur, wenn wir eine gewisse Distanz zum Computer beherzigen. Bis jetzt ist das nicht der Fall, denn an jedem Tag wird die Gefahr für Leib und Leben größer. Der Mensch wird mehr zu einem Konsumenten, der passiv an seinem persönlichen Leben teilnimmt. Wie sonst kann man erklären, dass der Computer immer öfter über Wohl und Wehe entscheidet. Der Autopilot im Fahrzeug ist so ein Beispiel. Dazu die umfangreiche Vernetzung im Verkehrsgeschehen. Irgendwann werden wir begreifen, dass unser eigenes Leben von technischen Zufällen abhängig ist.