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Wer den Frieden will darf den Krieg nicht fürchten

Russland hat schon längst in den Kriegsmodus umgeschaltet. Russland hat nicht nur ein großes Waffenarsenal, sondern auch ein ausgehungertes Volk hinter sich. Putin heizt die Stimmung gegen den Westen ungehindert an. Nach Innen, wie nach Außen vermittelt er ein Bild der Stärke und benutzt die Kriegsschauplätze in der Ukraine, wie auch in Syrien für seinen alleinigen Machtanspruch. Wenn ihm jetzt in jeder Hinsicht nicht ein starkes Europa Einhalt gebietet, sind die Schrecken eines 3.Weltkrieges nicht mehr weit. Man muss es als sein „Mein Kampf“ ansehen, dass er mit viel Gesten und scharfen Worten mit einem 3. Weltkrieg droht. Wir müssen uns darauf gefasst machen, dass er schon jetzt viele seiner verdeckten Agenten im Westen in Stellung gebracht hat.


Die Achse Moskau Teheran ist im Geheimen auf den Krieg bestens vorbereitet und die Annäherung des Westens an den Iran ist eine tickende Zeitbombe, die von beiden Staaten genutzt werden könnte. Teheran braucht dringend die Technologie des Westens um selber wieder zu erstarken. Der Iran hat auf Drängen des Westens angereichertes Uran nach Russland geliefert. Ist das nicht ein ganz perfider Kuhhandel unter Freunden? Sollte man nicht besser auf die Warnungen aus Israel hinhören? Schließlich haben die Israelis genügend Erfahrung mit den Drohungen Teherans. Israel ist immer noch ein schwelendes Pulverfass, dass durch den kleinsten Luftzug zur Explosion gebracht werden kann.

Europa, wie wir es heute sehen müssen, gibt ein schwaches Bild ab. Nach Innen zerstritten und nach Außen ein hinkender Elefant. So sieht uns Putin und er kennt uns besser als uns lieb sein kann. Deshalb dürfen wir nicht zögern, das Bild der Schwäche in ein Bild der Stärke umzuwandeln. Das wird nicht leicht sein, denn ein satter Bauch ist bekanntlich träge. Wir haben den Ernst der Lage bis jetzt nicht begriffen, besser gesagt, nicht begreifen wollen. Jetzt müssen wir Erstarken, nicht erst im Laufe von 30 Jahren. Wir können den technologischen Vorsprung noch nutzen. Noch können wir uns auf eine starke Allianz zu Amerika berufen. Heute sollte uns aber klar sein, dass nur Amerika z. Zt. die Kastanien aus dem Feuer holen kann. Der Kriegsschauplatz heißt dann aber auch wieder Europa.
Die Sicherheitskonferenz, die heute in München zu Ende geht, lässt viele Fragen offen. Putin besänftigt den Westen, Medwedew beklagt „neuen kalten Krieg“. Die Politik Russlands ist undurchschaubar. Von Tag zu Tag hören wir neueTöne. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass wir zu jeder Zeit auf das Schlimmste vorbereitet sein müssen.

Wir rufen die westliche Welt auf: Kämpfen wir mit friedlichen Mitteln, aber bestens vorbereitet, gegen den Wahnsinn des Schreckens.