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Umweltschutz kann zum Motor der Wirtschaft werden

Nicht kleckern, sondern klotzen, ist das Gebot der Stunde.
Warum? Die Natur ist die Achse des Lebens. Belasten wir diese über ihre Tragfähigkeit hinaus, kommt es zum Bruch.
Deshalb ist es für unser Leben überaus wichtig, dem Umweltschutz die grösstmögliche Aufmerksamkeit zu schenken.
Missachten wir die Gesetzmässigkeiten der Natur, verlieren wir an Lebensraum und in Folge an Lebensqualität.

Die Natur hat uns, solange wir Menschen diesen Lebensraum besiedeln, in jeder Hinsicht das Leben ermöglicht. Feuer und Wasser sind die Grundelemente des täglichen Lebens. Ohne diese uns von der Natur geschenkten Elemente, wäre ein Leben auf diesem Planeten nicht möglich.
Das ist Fakt. Trotzdem verinnerlichen wir nicht, diese für uns so lebenswichtige Erkenntnis.

Über alle Grenzen hinweg bewegen wir uns im Schritttempo. Mehr denn je sind nationale Interessen auf dem Vormarsch. Alles bewegt sich um die Wirtschaft, besonders aber um unsinnige Machtgelüste.

Es muss nicht so sein, ist als Denkbeispiel durchaus in Betracht zu ziehen. Eine von Menschen gemachte Atombombe hat nachweislich eine in jeder Hinsicht grosse Sprengkraft, die weit über Grenzen Einfluss nimmt. Ein Einschlag eines Asteroiden aber verändert unsere gesamte Welt. Wie? Nun das werden dann die wenigsten Erdbewohner erfahren. Besser sie würden es nie erleben, denn das Leben danach würde zum grössten Abenteuer mit ungewissem Ausgang.


Also warum machen wir uns so gross? Konzentrieren wir uns darauf, dass unser Wissen endlich ist. Endlich sind auch die Ressourcen, die wir machthungrig wie wir sind, ohne über die Folgen nachzudenken, rigoros ausbeuten.

Beispiele gibt es viele, zu viele.
Wir reden über Dieselfahrverbote. Wir rufen nach schadstofffreien Autos . Was machen wir, wir werden mit grossem Hallo E-Autos marktreif machen, die große Akkus als Energiespeicher benötigen. Natürlich Lithium Ionen Akkus. Bedauerlich ist, Lithium ist ein Naturprodukt, welches maßgeblich in Chile und Australien vorkommt. Die Gewinnung ist umstritten, denn der Gewinnungsprozess belastet die Umwelt durch erheblichen Wasserverlust. Grosse Gebiete trocknen aus und verdrängen ihre Bewohner. Der abschätzbare Schaden soll beträchtlich sein.

E-Autos stellen durch Produktionsumstellung zunehmend viele Arbeitskräfte frei. Wie viele, wird man erst später erfahren, denn auch Zulieferbetriebe werden ihre Produktion einstellen müssen. Dabei wird kostenaufwendig nach anderen Energiequellen geforscht, die wiederum die Antriebstechnik von Heute nutzen könnten. Was ist aber, wenn Firmen nicht mehr am Markt sind, die für unsere moderne Autotechnik jetzt noch zur Verfügung stehen. Wir verdammen den Dieselmotor, Studien betreffend Deutschland belegen aber, dass private Haushalte durch Gebrauch von Kaminöfen mehr Feinstäube und andere chemische Schadstoffe ausstossen, als der Verkehr von LKW’s und PKW’s zusammen. Über 11 Millionen Haushalte haben einen riesigen Bedarf an Brennholz, Die Ressource Wald stillt diesen teilweise durch Wildeinschlag, bedauerlich auch in
Naturschutzzonen.

Wie können wir wirklich der Natur und Umwelt helfen?

Ehrlich gesagt durch Verzicht. Wir leben in einem alles zerstörenden Konsumrausch. Unsere Devise muss lauten: Weniger ist mehr. Weniger an Verschwendungssucht, mehr an Lebensqualität. Wir leben in einem Zeitalter der technischen Revolution. Alles ist machbar, vieles erlaubt. Zu vieles was uns später auf die Füsse fallen wird. Wir wollen es nicht wissen und das wird unser grösster Fehler sein.

Zurück in die Natur. Da wo die Technik stört, muss der einzelne Mensch wieder die Hand anlegen. Denken wir daran: Die Welt ist gross, doch zu klein, wenn wir ihre Gaben wirklich einmal brauchen. Im schlimmsten Fall werden wir feststellen müssen, dass sich weder Geld noch Gold anknabbern lassen.
Verrückt, aber wir sind dabei die Zukunft auf’s Spiel zu setzen. Das Wechselspiel zwischen Wohlstand und Armut muss zum Umdenken führen. Wir dürfen nicht nur über Armut reden. Wir müssen handeln, denn sonst wird die Armut zum Sündenfall unserer Gesellschaft. Noch können wir umsteuern. Weg vom Niedriglohn, hin zu einer Einkommensverbesserung, die auch für die spätere Rente reicht. Besonders die Schnäppchenjäger und die Preistreiber müssen einen Weg finden, der beide Seiten zu einem Vergleich führt. Wer nur nimmt und nichts gibt, hat den Schutz unserer Umwelt nicht auf seinem Schirm.

Was wir brauchen sind Vorbilder aus unserer Gesellschaft, die maßgeblich dazu beitragen, dass unsere Natur und Umwelt wieder mehr an Bedeutung gewinnen. Es gibt sie, diese Vorbilder. Einzelne Nationen haben schon begriffen, wie nachhaltig der Verkehr dem Umweltdenken angepasst werden kann. Aber noch ist das Ziel nicht erreicht. Hauptziel muss sein, dass der Verbraucher sich zum regionalen Einkauf bekennt.
Durch derartige Massnahmen würde der Verkehr in allen Bereichen unseres Alltags nachhaltig entlastet. Besonders würde die regionale Wirtschaft davon profitieren. Der Verbraucher ist am Zug. Wer mit Verstand und Sorgfalt seinen Einkauf plant und tätigt kann dazu beitragen, der heimischen Wirtschaft mehr Impulse zu geben.  Der Griff zu den Billigprodukten sollte jedenfalls sehr gründlich bedacht werden.
Die richtige Entscheidung trifft derjenige, der die Qualität im Auge hat und nicht nur den Billigpreis einer Ware.