Rettet die Bienen

Die Natur ist mit dir, wo immer du bist. Machen wir uns nichts vor. für immer mehr Menschen ist die Natur das Auto, die Suche nach dem Kick.

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Wie bedauerlich: Für diese Erdbewohner zählt die Natur nur als Kulisse, um möglichst viel Aufmerksamkeit zu erhaschen. Die Natur braucht derartige Spektakel nicht.

Wir rufen auf: Rettet die Bienen.

Das ist nicht pur ein Appell für die Bienen, sondern ein mahnender Hinweis auf eine Spezies, die mehrheitlich  unser Leben absichert. Die bestäubenden Insekten sind für uns Menschen und unser Ökosystem unverzichtbar. Bezüglich unserer Ernährung stehen sie mit an erster Stelle.
Sterben die Bienen, sterben auch wir. Wir Menschen tragen eine große Mitverantwortung für das Wohlergehen der Bienen, wie auch die Bienen für unser Leben verantwortlich sind.

Derzeit befinden sich die Bienen in der Krise. Immer mehr Bienenarten sind vom Aussterben bedroht. Noch sind nicht alle Ursachen erforscht, doch jetzt ist schon zu beobachten, dass wir Menschen daran eine hohe Mitschuld tragen. Die industrielle Landwirtschaft und auch die Versiegelung der Flächen sind die Hauptursachen dafür dass die Bienen teilweise in ihrem Verhalten gestört sind, beziehungsweise ihnen eine ausreichende Ernährung nicht zur Verfügung steht. Großflächige Monokulturen sind nur durch den Einsatz von Pestiziden erfolgreich zu bewirtschaften. Glyphosat ist das Mittel der Wahl gegen Unkraut, verändert aber das Verhalten der Bienen. Es ist zu beobachten, dass sie in ihren Fähigkeiten betreffend der Verständigung unter einander gestört sind und ihnen damit die Weitergabe an lebenswichtigen Informationen entzogen wird. Glyphosat lässt sich aber auch schon in der Muttermilch bei uns Menschen nachweisen. Deshalb ist in Kalifornien Glyphosat bereits auf die schwarze Liste gesetzt.worden. Ab diesem Monat steht dort auf allen Verpackungen der Hinweis, dass Glyphosat in die Liste von Chemikalien aufgenommen wurde, die als krebserregend eingestuft sind.

Wir Verbraucher sind aufgefordert, dass Glyphosat aus dem Handel verschwindet, denn mittlerweile sind in vielen Produkten der Nahrungsindustrie das Vorhandensein von Glyphosat nachgewiesen worden. Wir könnten mehrheitlich dazu beitragen, dass der Massentierhaltung der Boden entzogen wird. Nicht durch Kritik und Gewalt, sondern durch Verzicht auf Billigprodukte aller Art.

Wenn wir uns gesund ernähren wollen, müssen wir dem Massenkonsum abschwören und dem natürlichen biologischen Anbau und der Tierhaltung eine grössere Beachtung schenken.
Weg von der Chemie, hin zu einer natürlichen Bewirtschaftung. setzt ein Umdenken in unserem Kaufverhalten voraus. Geben wir dem hochwertigen Produkt eine Chance. Ein höherer Preis, bei einer guten Qualität, senkt die Folgekosten unseres Fehlverhaltens.  

Wenn wir das in unseren Fokus rücken, brauchen wir weniger an Pestiziden, Antibiotika und anderen chemischen Errungenschaften, die der Natur und Umwelt, besonders aber uns Menschen großen Schaden zufügen.
Denken wir daran: Retten wir die Bienen, retten wir auch uns. Vieles können wir durch unser Kaufverhalten zum Guten führen. Das Leben ist lebenswert. Halten wir uns daran, dann kann uns jeder Tag zu neuen Erkenntnissen führen.