Man möchte sagen; Himmel hilf,

aber Gott ist weit weg, zumindest in den Köpfen Vieler.. Der Glaube an die Menschheit ist aber der, auf den wir uns tagtäglich besinnen sollten. Dieser Glaube muss gelebt werden. Wer Gott versteht, hat es da jedenfalls leichter. Denkt man wirklich einmal über sein tägliches Tun nach, wird merken, dass der Glaube mehr ist als nur ein fragwürdiges Hirngespinst. Sagt man doch; Der Glaube versetzt Berge. Der Glaube an sich selbst, der Glaube an das Gute im Menschen ist ein wichtiger Baustein für eine bessere Welt.  Und genau für diese zu kämpfen brauchen wir den Glauben.

Wir sind aber genau dabei, diesen zu verlieren. Wir zweifeln, wir verstecken uns und leben nach unseren eigenen Regeln. Wir leben in einer Zeit, in der vieles möglich ist. Was uns abhanden kommt, ist die Verantwortung mit all den herausragenden Möglichkeiten umzugehen. Ohne es wirklich verstehen zu wollen, stossen wir immer mehr an unsere Grenzen.

Die zahllosen Flüchtlingsströme legen Zeugnis über unser Versagen ab. Wir ignorieren die Gefahren, die sich aus unserem Wegsehen ergeben. Natürlich, wir beklagen das es so viele Flüchtlinge gibt, aber wir brauchen nicht nur das Mitgefühl, sondern den gemeinsamen Wunsch nach Veränderungen. Es muss uns klar werden, jeder Mensch zählt. Es darf keine Flüchtlinge geben, denn jeder der flieht gibt seine Heimat auf. Gibt man diesen Menschen den Glauben zurück, dass ihr Bleiben Sinn macht, haben wir den ersten Schritt getan, den vielen Katastrophen dieser Welt nachhaltig zu hinterfragen. Es ist kein Zufall, dass eine Katastrophe von einer noch Schlimmeren eingeholt wird. Die Wetterkapriolen sind ein Phänomen, das uns Sorgen bereiten muss. Es ist dringend geboten, auf die vielen Wissenschaftler zu hören, die uns eindringlich warnen, weiterhin den Gesetzen der Natur den Rücken zu kehren. Es ist leicht die Augen vor den Tatsachen zu verschliessen, schlimm und unerträglich wird es dann jedoch, wenn die Natur unsere Lebensträume zerstört.

Sind wir nicht schon jetzt in Gefahr? Ein lebensbedrohender Virus folgt dem anderen. Dürreperioden werden zum Schreckgespenst, spätestens dann, wenn der Hunger kommt. Wollen wir warten, bis wir zu Flüchtlingen werden?

Nach Ende des 2. Weltkrieges trachteten alle nach Frieden. Es wurden in vielen Ländern der Welt Einrichtungen erschaffen, die an die Schrecken des Krieges erinnern sollten. Viele Nationen sind dabei, diese Monumente zur Stätte des Vergessens verkümmern zu lassen. Wie sonst lässt es sich erklären, dass an vielen Fronten wieder gekämpft wird. Wieder bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke. Ja bitter muss es einem aufstossen, wenn man mit ansehen muss, wie Frauen und Kinder,  unschuldige Menschen zu Flüchtlingen werden. Abscheulich ist es, wenn selbst ihr Tod in Kauf genommen wird.
Man darf sich nicht vorstellen falls es in den Flüchtlingskamps zu einem Massensterben käme.
Der Coronavirus kann unter derartigen Verhältnissen die Menschheit zum Verzweifeln bringen. Letztendlich wäre das ein Kriegsverbrechen, wie wir es nie zuvor erleben mussten.
Schon jetzt hat der Weltfrieden seine Unschuld verloren.
Die UN ist nicht mehr als ein Feigenblatt, welches alt und glanzlos wirkt. Die Grossmächte haben ihr Gelübde nach Frieden schamlos verraten. Ernsthafte Friedensgespräche werden immer wieder durch Einsprüche der Vetomächte verhindert. Die Aufrüstung von Kriegswaffen ist mehr als ein Alarmsignal zu deuten. Die Gier nach Macht und Geld bestimmen über Leben und Tod. Wenn wir schweigen, sind wir alle mitschuldig.