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Licht, dort wo es hinfällt

Es ist der Augenblick, der das Licht in immer anderen Formen und Abstufungen erscheinen lässt. Das Licht bestimmt unseren Alltag. Nichts beeinflusst unser Leben so sehr, wie das Licht. Das natürliche Tageslicht, wird heute nicht mehr so bewusst wahrgenommen, weil das künstliche Licht uns nahtlos durch die dunklen Stunden eines Tages ständig begleitet. In der Arbeitswelt dominiert das künstliche Licht, was sicherlich nicht zu unserem Vorteil gereicht.


In der Natur empfinden wir das Licht deutlicher, wenn die Sonne, wie ein Maler auf der Leinwand, die Landschaft in ein Rausch der Farben und Kontraste eintauchen lässt. Licht und Schatten wechseln sich ständig ab. Bewusst oder unbewusst richtet sich unser Blick zuerst dahin, wo das Licht am hellsten ist. Erst auf dem 2. Blick nehmen wir auch den Teil war, der mehr im Schatten liegt. Hier erkennen wir jedoch, wie sich die Farben verändern ohne sich tatsächlich verändert zu haben. Wir sollten uns dieses wunderbare Wechselspiel der Natur mehr in unser Bewusstsein verinnerlichen. Unsere Augen und unsere Seele liegen ganz dicht beieinander. Schade nur, dass wir dieses Bewusstsein immer mehr verdrängen. Unser Alltag gibt diesen Erlebnissen immer weniger Zeit. Wir leben mehr in einer Zeit der Technik. Was schlimm ist, wir sind stolz darauf und geben uns vermehrt einer künstlichen Welt hin. Zeit ist nicht Geld. Zeit ist ein Maßstab, dem sich unser Leben unterordnen muss. Was wir auch machen. Unser Leben ist endlich. Das Licht aber ist grenzenlos. Es wandert aber ständig  weil wir Menschen das Licht nicht aufhalten können. Könnten wir das Licht einfangen, wir würden das tun. Das ist unser Wesen. Wir wollen alles beherrschen. Die Natur zeigt uns jedoch, wie klein wir sind. Mit jedem Tag, an dem wir unser Tun ins rechte Licht lenken, werden wir mit Tatsachen konfrontiert, die wir gerne nicht erleben möchten.