Länger leben, länger arbeiten.

Im vorindustriellen Zeitalter galt es als normal, das Menschen bis ins hohe Alter arbeiteten. Heute ist das anders. Viele sehnen das Renteneintrittsalter herbei. Viele sterben aber auch ganz plötzlich und das ohne erkennbaren Grund. Geht man diesem Phänomen nach, so hat jedes Berufsbild eines Menschen seine eigenen Charakterzüge. Sicher aber ist, dass mit Erreichen des Renteneintrittsalter, das Berufsleben plötzlich auf Null gestellt wird. Der Kontakt zu den Mitarbeitern bricht ab. Oft ist es auch die Chemie, die im Beruf eine wesentliche Rolle gespielt haben kann. Oder andere Einflüsse, die sich aus dem jeweiligen Umfeld des Arbeitsbereiches ergaben.

Dabei ist es doch so leicht für eine lange Zeit noch gebraucht zu werden. Es sind doch die glücklichen Momente des Augenblicks, die entscheidend sich in das Rentenalter einfügen lassen.  Frei sein, sein neues Betätigungsfeld ohne zeitlichen Druck auswählen. Für jeden gibt es eine Möglichkeit sich in der Gesellschaft seinen Platz zu suchen. Der demographische Wandel schafft Lücken in der Arbeitswelt. Der Fachkräftemangel ist ein ernsthaftes Problem. Liegt es da nicht nahe, das ältere Menschen mit Berufserfahrung der Jugend den Weg ebnen in die Welt der Arbeit hineinzuwachsen?
Die Methode Learning by doing hat das Potential zwischen Alt und Jung ein festes Band zu schmieden. Frei ohne jedes Konkurrenzdenken lässt sich ein Vertrauensverhältnis aufbauen, das so im Normalbetrieb schwerlich zu finden ist.

Jenseits der normalen Arbeitswelt gibt es unwahrscheinlich viele Möglichkeiten, seine Fähigkeiten neu zu Entdecken. Die Bereiche Freizeit und Hobby sind Betätigungsfelder, die viele Freiräume bieten. Es sind die Sandkörner, die einen Hügel zum fortschreitenden Erfolg anwachsen lassen.