Es sind die Worte die fehlen.

Armut ist das größte Übel unserer Zeit. Wieder sind Menschen auf der Flucht und wieder werden ihre Ängste nicht verstanden. Die Angst breitet sich aus und nimmt den davon Betroffenen den Mut ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Es ist im Grunde nicht die Angst, es ist die Hoffnungslosigkeit. Die Fluchtursache ist der unstillbare Wunsch nach Veränderung.
Auch ist es die um sich greifende Gewalt. Die wahllose Wut, die Macht durch Gewalt über Mensch und Umwelt auszuleben. Die Armut ist die Triebfeder des Übels. Doch dieses treibt die Menschen immer mehr in ihr bitteres Schicksal. Zahlreiche Fernsehbeiträge zeigen auf, dass Armut nicht ein bedingungsloses Schicksal sein muss.

Wir müssen endlich begreifen, dass Armut nur an der Wurzel bekämpft werden kann. Vorbilder sind gefragt und Menschen, die ihre Ideen weitertragen.
Die Armut versteckt sich in der Anonymität und verbreitet sich wie eine Krankheit, die ansteckend ist. In unseren Breiten wird die Armut zum Hort der Gewalt und zum politischen Ungehorsam. Wer sich nicht mehr in einer der Parteien vertreten sieht, sucht nach neuen Wegen in einer neuen Partei. Das führt insgesamt zu einer Zersplitterung in der Parteienlandschaft, die ins Chaos führen muss.

Unser Motto muss lauten: Leben und Leben lassen. Wir müssen lernen, dass Armut Geld kostet. Wer arm ist zahlt keine Steuern und hat auch keine Chance am Konsum teilzunehmen. Wer arm ist lebt in einer Abwärtsspirale, die nur durch staatliche Zuwendungen aufgefangen werden kann, Deshalb wäre es besser jetzt für mehr Chancengleichheit zu sorgen, als später zahlungsunfähige Rentner zu versorgen. Langfristig werden die Megastädte unser Schicksal sein. Was kommt, das kommt. Den Menschen ist es nicht gegeben über Wohl und Wehe nachzudenken.