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Ein Präsident zum Anfassen?

Nein bestimmt nicht. Donald Trump ist ein Mensch, der mit sich selbst im Krieg ist. Will er es nicht merken, oder ist er so von sich überzeugt, dass er seine eigenen Lügen nicht wahrnimmt? Schon bei seinen Auftritten während der Fernsehduelle mit seiner Kontrahentin Hillary Clinton, hatte Trump keine Skrupel sich in nebulösen Fakten zu verlieren. Jetzt ist Donald Trump jedoch als gewählter US Präsident im Amt.  Da darf man sich fragen, wie lange hält Amerika das noch aus? Sind es Kindheitserlebnisse, die heute noch bei ihm nachwirken? Wie sonst lässt sich erklären, mit welcher Perfektion Trump seine offenkundigen Niederlagen in Erfolge für sich ummünzt. Wie lang überhört seine Fangemeinde derartige Unwahrheiten? Das ist kein Verlust an Realitätssinn, sondern einfach nur Schwachsinn eines überheblichen Menschen. Sollte es jemals geschehen, dass er durch eines seiner Unarten vom Podest gestoßen wird, wird man feststellen müssen, wie klein er ist. Schon jetzt jammert er über die Medien, die ihn, den Großen, nicht verstehen wollen. Trump wurde als Immobilienmogul, wie eine Marke gehandelt. Deshalb fand sich niemand, der sich versuchte, an seinem Thron zu wackeln.

Jetzt ist Trump im Visier der Medien und wir hoffen, sie machen ihren Job gut. Der Kurs, welchen der US Präsident jetzt eingeschlagen hat, ist voller Widersprüche. Auffallend ist, dass er weiterhin, wie während seiner diversen Wahlkampfduelle das Volk in zwei Lager spaltet, und jetzt auch versucht, mit unlauteren Mitteln die Presse als Feind der Amerikaner hinzustellen.

Das ist der erste Schritt, um die Pressefreiheit auszuhebeln.
Fühlt er sich aufgrund seiner Fangemeinde wirklich so stark? Dann wäre der Weg zu einer Pseudo-Demokratie schnell geebnet. Wer sich täuschen lässt, wird bald feststellen müssen, was er mit Amerika First wirklich meint. Alles zielt auf sein persönliches Machtstreben hin, einschließlich der Vorteilsnahme zu Gunsten seines Imperiums. Das mag der wirkliche Grund sein, dass Donald Trump sich vehement weigert seine Steuererklärung offenzulegen. Er will vermeiden, dass man zu einem späteren Zeitpunkt feststellen wird, wie hoch die Gewinne während seiner Präsidentschaft zu Gunsten seiner diversen Unternehmungen ausfallen werden. Wer genau hinsieht, wird schon bald erfahren, wie Trump es versteht, allen Verdächtigungen betreffend seines Imperiums, den Wind aus den Segeln zu nehmen. In diesem Sinne darf man zweifelsohne sagen: Trump ist ein Meister seiner Strategie. Wie bedauerlich, dass ihm diese Fähigkeiten bei der Ausübung seiner Präsidentschaft fehlen.
Präsident Donald Trump setzt falsche Signale, sei es in der Klima-und Umweltpolitik, der Völkerverständigung oder gar bei der Ausrichtung einer gefestigten Wirtschaftspolitik auf internationaler Ebene.