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Ein Entertainer erobert das Weiße Haus

Ein Mann, der nicht gelernt hat seine Gefühle zu beherrschen, greift zur Macht. Seine 1. Pressekonferenz, nur wenige Tage vor seinem Amtsantritt als 45. Präsident von Amerika, vermittelte mehr das Bild eines Stardirigenten als das eines Präsidenten, der verantwortungsvoll seine Partitur im Internationalen Geschehen jemals beherrschen will.


Die ersten Eindrücke lassen vermuten, dass es ihm an Demut fehlt. Trump ist nicht fehlbar, denn zu oft waren seine Debatten vor laufender Kamera mehr als peinlich, ja sogar widersprüchlich in seinen Auslegungen. Es bleibt abzuwarten, ob er jemals in sein Amt hineinwächst. Die Vorraussetzungen dafür sind denkbar schlecht. Er lebt den Traum, den viele vor ihm schon beerdigen mussten. Oft sprach er von Nazimethoden, wenn er sich vom Geheimdienst angegriffen fühlte. Trump sollte sich mal erinnern, warum das so genannte 1000 jährige Reich im Chaos unterging. Das war der Traum eines Machtbesessenen, der niemals der Wahrheit ins Gesicht sehen konnte. Trump sprach nie von Nazimethoden, wenn der Geheimdienst ihm beim Wahlkampf nützlich war. Barack Obama sah sich nie vor Beginn seiner Amtszeit als gewählter Präsident, auch für eine 2. Amtsperiode. Für Donald Trump steht das schon in den Büchern seiner Geschichte. Trump lehnt es vehement ab, seine Steuererklärung abzugeben. Gott helfe, dass er zur Einsicht kommt. Es gibt wirklich viele Baustellen, die sich vor ihm auftun. Bis jetzt kommen durch sein Tun ständig neue hinzu.
Seine Einstellung zum Klimawandel könnte sich für ihn als schlimmster Fehler seiner Amtszeit erweisen.

Wer den Klimawandel leugnet, wird nicht zu einem Vorbild für eine ganze Nation und auch nicht zum Fürsprecher für die Welt, die den Klimawandel schon schmerzhaft zu spüren bekommt. Wenn Herr Trump in den Spiegel blickt, wird er erkennen, dass der Klimawandel auch vor seiner Tür schon angekommen ist. Wie sagt man: Good bless America.