Home   Blog    Die Vorteile einer globalisierten Welt falsch verstanden

Die Vorteile einer globalisierten Welt falsch verstanden

China wird zum 2. Aggressor der Weltpolitik. Im Kampf um Marktanteile verschafft sich Peking gegenüber dem Rest der Welt Vorteile auf allen Gebieten.  An herausragender Stelle steht die Produktpiraterie, die ungehemmt die Weltmärkte mit gefälschten Billigprodukten überschwemmt. Überaus dreist erobern sich die Chinesen durch Dumpingpreise die Weltmärkte und investieren ihre Gewinne in vielen Ländern der Welt. Besonders der Agrarsektor und die High Teck Industrie stehen auf ihrer Einkaufsliste ganz weit oben.


Es ist falsch und leichtsinnig China weiterhin als Entwicklungsland einzustufen. China ist uns auf vielen Gebieten bereits überlegen. Besonders aber stellt sie eine Streitmacht dar, die uns mittlerweile Sorgen bereiten dürfte.

Wie sonst ist es zu erklären, dass China im Südchinesischem Meer unter Androhung von Waffengewalt seine Interessen bei der Ausweitung seines Hoheitsgebietes wahrnehmen will. China widersetzt sich dem Richterspruch aus Den Haag, indem festgestellt wurde, dass es für die Ansprüche Chinas auf Inseln im Südchinesischem Meer keinerlei rechtliche Grundlagen gebe. In dem Rechtsverfahren, welches von den Philippinen gegen China angestrengt wurde, anerkannte das Gericht weiterhin, dass durch die Aufschüttung künstlicher Inseln in dem Seegebiet irreparable ökologische Schäden verursacht wurden. China weist die Zuständigkeit des Haager Schiedsgericht zurück. Damit stellt sich China auch gegen die Seerechtskonvention aus dem Jahr 1982, die auch sie selbst mit unterzeichnet und somit als rechtsverbindlich anerkannt hat.  China beansprucht mehr als 80 %  des Südchinesischen Meeres. Dieser Anspruch wurde und wird immer noch von den Anrainerstaaten bestritten. Im Konflikt mit China haben sich Vietnam, die Philippinen, Malaysia, Brunei und Indonesien mit den USA verbündet. Der Konflikt ist überaus brisant. China fordert die Weltmacht USA heraus. Die Freiheit der internationalen Seeschifffahrt steht auf dem Spiel. Das Südchinesische Meer gehört zu den wichtigsten Handelsrouten der Welt. Eine Einschränkung oder gar  Blockade dieser Region, würde dem gesamten Welthandel großen Schaden zufügen. Die Konsequenzen daraus wären in ihrer Tragweite nicht abzuschätzen. Auch für China selbst ist die Gefahr groß, sich vom Welthandeln abzukoppeln. Es ist China anzuraten, sich mit den Anrainerstaaten und den USA zu einigen. Bei nüchterner Betrachtung sollten die Chinesen erkennen, dass ein Krieg auch ihr Land, ihre Nation vernichtend treffen würde. Sollte eine Nation zu den Atomwaffen greifen. wird es keine Gewinner geben. Dann allerdings braucht die Welt auch keinen Welthandel mehr.