Home   Blog    Die Ohnmacht greift um sich

Die Ohnmacht greift um sich

Wieder hat die Fratze des Terrors der Weltgemeinschaft ihr wahres Gesicht gezeigt. Es gibt so viele Fragen nach dem Warum.

Warum, so muss man sich fragen sind es, wie bei diesem Anschlag in Nizza, Personen mit arabischen Wurzeln? Mehr denn je zuvor müssen wir uns zu einer Solidargesellschaft bekennen. Linke und rechte Randgruppen dürfen in dieser Gemeinschaft keine Anerkennung finden. Genau diese grenzen sich in unserer freien Welt aus, nur um ihren Machtanspruch durchzusetzen. Das sind keine Vorbilder, die wir brauchen. Im Kampf gegen den Terror gilt es Seite an Seite für die Ideale einer freiheitlichen Rechtsordnung einzustehen.


Die Wurzel des Terrors ist der blanke Hass auf eine Gesellschaft, aus der sie sich selbst ausgegrenzt haben.
Sie wollen nur auffallen und leben in dem Wahn, in ihrem Leben danach, Anerkennung zu finden. Das ist ihr grösster Irrtum. Bedauerlich ist, dass sie sich selbst verloren haben. Vielleicht kennen sie keine Angstgefühle, wie auch, denn wer kein Gewissen hat, denkt nicht an die Menschen, die ihm einmal sehr nahe standen. Denkt nicht an jene, die ihm ihre Liebe, ihre Zuneigung geschenkt haben. Unsere Trauer muss auch diese Menschen mit in unsere Gedanken ein-beziehen. Auch sie haben in dem Augenblick des Anschlages ihr althergebrachtes Leben verloren. Sie sterben langsam und qualvoll, denn sie haben ein Gewissen, welches jeden Tag an ihre Tür klopft. Niemand kann ihnen eine Antwort geben, auf die Fragen nach dem Warum. Schlimm ist, sie spüren nur Verachtung. Wir müssen uns fragen, wann hört dieser Wahnsinn auf und was können wir tun, um diesen Irrglauben der sogenannten Gotteskrieger zu stoppen. Sie sind einfach nur Mörder, mehr nicht.

Wir trauern um die Toten und Verletzten.
Wir fühlen uns solidarisch mit den Hinterbliebenen  und Angehörigen. Wir sind sprachlos wie sie. Entsetzt und tief betroffen. Wie immer, wenn der Terror in seiner hässlichen Form uns begegnet. Doch wir müssen stark sein in unserem Glauben, an eine Welt ohne Gewalt und Terror. Das sind wir den Opfern schuldig.