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Die Magie des Geldes

Alles ist möglich, denkt man. Wirklich alles? Der große Irrtum besteht darin, dass nicht der Mensch, sondern das Kapital im Mittelpunkt des Weltgeschehens steht. Das Rad an dem wir drehen nimmt ständig an Fahrt zu, Findige Köpfe finden immer wieder einen Weg, schwierige Baustellen mit noch mehr Schwung zu überfahren. Dabei wird sträflich übersehen, dass die Baustellen nicht beseitigt, Neue und noch grössere jedoch hinzugefügt werden. Geld ist der Motor alles Denkens. Solange sich das in geordneten Bahnen bewegt, mag das Prinzip Hoffnung noch seine Gültigkeit haben. Man darf sich aber wundern. Fragen sollte man besser nicht. Die Magie kann vieles bewirken. Dabei muss man jedoch erkennen, dass auch die Magie, wie alles im Leben, ihre zwei Seiten hat. Das Gute und das Böse, je nach Charaktereigenschaften eines Entscheiders, stehen allzeit auf Abruf bereit, die Geschicke vieler Menschen zu beeinflussen.


Derzeit durchleben wir Höhen und Tiefen und niemand weiß, wohin die Reise geht. Eines ist sicher: Die Gefahr wächst, dass es wieder einmal zu einem Crash in der Finanzwelt kommt. Wer jetzt nicht aufpasst und seine Finanzen anderen überlässt, könnte dieses teuer bezahlen. Es muss bezweifelt werden, dass diesmal die Regierungen weltweit, die Krise bewältigen können. Was derzeit auf verschiedenen Bühnen an Kapital vernichtet wird, kann einem kritischen Beobachter wirklich um den Schlaf bringen. Wie sagt man doch: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Erschreckend ist, dass der Krug schon viele Risse zeigt.