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Copyright: Isabelle Lindner

Die Erde leidet und wir mit.

Irgendwie denken wir, das geht uns nichts an. Wir leben unseren Alltag mit all seinen täglichen Sorgen und Nöten. Wo bleibt dabei die Zeit, wo der Wille an das zu denken, was uns morgen schon auf die Füße fallen kann. - Und wenn es nicht morgen ist, wir begegnen unseren Missetaten auf Schritt und Tritt. Ob zu Lande, Wasser oder Luft, Für unser Tun sind wir verantwortlich. Zumindest sollten wir das sein. Doch weit gefehlt. Die Liste unserer vielen kleinen „Unaufmerksamkeiten“ wird lang und länger.


Was läuft schief?


Zuerst einmal, wir stürzen uns auf das Thema Autoabgase. Ein Thema, das jeder versteht, uns aber noch lange begleiten wird. Was wir aber schon jetzt machen könnten, ist das Verkehrsaufkommen gezielt einzuschränken. Dem Individualverkehr sind dabei Grenzen gesetzt, weil in vielen Fällen die persönliche Mobilität aus unterschiedlichen Beweggründen keine Alternativlösungen anbieten kann. Bei einigen Berufsgruppen kann das Arbeiten von Zuhause aus eine Lösung sein. Die hätte sogar den Vorteil einer erheblichen Kostenreduzierung, indem weniger Arbeitsflächen zur Verfügung gestellt werden müssten. Gleichzeitig würde der Energiebedarf eingeschränkt. Wie aber wirkt sich das auf das soziale Klima aus?  Eine Frage, die von äußerster Wichtigkeit sein kann. Wenn die Teamarbeit nicht mehr gewährleistet ist, kann sich das negativ auf die Unternehmenskultur und damit auch auf den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens selbst auswirken.

Was können wir tun?

Wir müssen unser Hauptaugenmerk auf den Massenkonsum richten. Hier ist die Wurzel allen Übels. Das fängt bei der Massentierhaltung an und zieht wie ein roter Faden querbeet durch alle Wirtschaftsbereiche des täglichen Lebens. Angefangen bei den Brandrodungen in vielen Ländern, bevorzugt in den tropischen Regenwäldern

wird der Sojaanbau zum eigentlichen Problemfall. Großflächige Gebiete werden zu Monokulturen, die schon nach kurzer Zeit den Böden die Nährstoffe entziehen und somit zu Brachland werden. Wieder muss durch Brandrodung der Regenwald die benötigten Anbauflächen liefern. Monokulturen können nur den wirtschaftlichen Ertrag bringen, wenn große Mengen an Pestiziden und Düngemitteln eingebracht werden. Das hat verheerende Folgen für den Menschen, die Artenvielfalt und Umwelt. All diese Substanzen lassen sich in unserer gesamten Nahrungskette nachweisen und tragen ganz bestimmt nicht zu unserer Gesundheit bei.

Der Regenwald ist ganzheitlich in Gefahr. Gilt er doch als grüne Lunge, nimmt dieser einen erheblichen Einfluss auf unser Weltklima. Trotzdem plündern wir diesen ungebremst  aus. Das betrifft auch den Anbau von Palmölfeldern, die durch Brandrodung den Regenwäldern abgerungen werden.

Wir Verbraucher nehmen das uneingeschränkt hin. Wir könnten Einfluss nehmen auf all die negativen Auswüchse und unseren Bedarf mehr an den Qualitätsstandard anpassen. als immer mehr den Billigangeboten den Vorzug zu geben. Das würde auch einen posieren Einfluss auf den ausufernden Güterverkehr nehmen und dadurch den Schadstoffausstoß der Verkehrsmittel verringern. Bei all den Herausforderungen in der Zukunft muss das Thema Wasserverbrauch und Wassermanagement eine ganz wichtige Rolle spielen. Dem Klimawandel können wir nur entgegenarbeiten, wenn das Thema ganzheitlich in Angriff genommen wird. Teillösungen führen zu keinem Ergebnis.

Unsere heutige Gesellschaft hat das Wissen, was fehlt ist die gemeinsame Anstrengung dieses in Taten umzusetzen.

Für unsere Arbeitswelt und damit für einen gewaltigen Wirtschaftsaufschwung würde sich dieses Thema hervorragend anbieten.