Der Kampf um die Stimmen.

Die Parteienlandschaft wird zum Spielball der Farben. Je mehr Parteien in die Regierung gewählt werden, je mehr geht unsere so stabil gewähnte Demokratie verloren.

Demokratie lebt nicht durch Versprechungen. Demokratie bezieht ihre Kraft durch ein festes Bündnis, welches durch ein verantwortliches Miteinander getragen wird. Wir Wähler sind aufgerufen, die demokratischen Werte zu erkennen und den Populisten die Macht der Volksverhetzung zu entziehen. Die Politik ist durchschaubar, wenn es wenige Parteien gibt. Heisst es nicht im alltäglichen Gebrauch: Viele Köche verderben den Brei. Eine Regierung ist dann  alltagstauglich, wenn sie ihrem Gewissen folgt und nicht nur der Wählergunst. Ob wir wollen oder nicht, im Hinterhof sitzen wir mit in der Regierung. Wie die Regierung, so tragen auch wir Wähler eine Verantwortung für das Gemeinwohl. Besonders in der globalisierten Welt, wie sie uns heute auf Schritt und Tritt begegnet, ist das Regieren nicht immer einfach. Um in dieser Welt bestehen zu können, bedarf es im nationalen Bereich ein festes Bündnis der Geschlossenheit. In den letzten Monaten war es In der deutschen Politik nicht der Fall. So blieben Sachthemen aussen vor, weil Unstimmigkeiten vordergründig behandelt werden mussten. Das hat auch Auswirkungen in der Aussenpolitik zur Folge gehabt. Wir Wähler sind als Verbraucher auch Nutznießer, wenn es um nationale und Internationale Gepflogenheiten geht. Deshalb ist es bei einer Wahl von grosser Wichtigkeit, dass wir Wähler uns nicht von Parteien beeinflussen lassen, die nur durch Protestler in eine Regierung kommen.

Augen auf , die Gefahr liegt im Irrglauben.