Der Kampf gegen die Windmühlen

Mit dieser Headline wollen wir nicht an die Geschichte von Don Quijote von der Mancha erinnern. Was in den 60ern ein Film war, wird heute in unserer so modernen Welt bei Weitem übertroffen. Wir meinen auch nicht die vielen Windräder, die heute für die Energiegewinnung zu unserem Landschaftsbild gehören. Nein wir meinen genau die, gegen die Don Quijote von der Mancha zu kämpfen glaubte,
In unseren Köpfen spukt es. Wir fallen von einem Extrem in das andere.

Was wollen wir?
Wir wollen eine gerechte Welt. Eine Welt in der es friedlich zugeht. Eine Welt in der die Natur und Umwelt unsere Leitmotive sind.

Was machen wir?
Wir entfernen uns immer mehr von einer Welt in der menschliche Werte Vorrang haben. Immer mehr verlieren wir den Anstand vor den Mitmenschen. Sie glauben das nicht? Nein? Dann denken Sie einmal an die vielen Gaffer, denen wir täglich begegnen, wo menschliches Leid sichtbar wird. Denken Sie einmal an die vielen Hilfskräfte, Feuerwehrleute, Sanitäter, Polizisten, die zum erheblichen Teil mit ihrem Leben einstehen, um Menschen aus Not, Gefahr für Leib und Leben aus brenzlichen Situationen zu retten.

Es sind Gaffer, die ihre zum Teil gefahrvolle Arbeit zu behindern suchen, ja oft sogar angreifen.
Aber nicht genug. Wir tragen eine grosse Mitschuld daran, dass es immer mehr Menschen gibt, die unverschuldet in bitterster Armut ihr berufliches Leben bestreiten müssen.
Nein sie glauben das auch nicht? Nun wir haben uns daran gewöhnt viel zu verdienen und möglichst billig einzukaufen. Zu reisen, um möglichst viel much fun zu haben. Denken wir doch einmal an die vielen unsichtbaren Zwerge, die unser so süsses Leben ermöglichen. Es sind aber nicht Zwerge sondern Menschen, die für uns unsichtbar unseren Wohlstand erst zum Glanz verhelfen.

Der Gipfel an Gleichgültigkeit wird sichtbar, wenn man an die vielen Demos denkt, die rund um den Braunkohlentagebau und deren Kraftwerke ablaufen. Natürlich, auch wir wollen den Ausstieg, aber nicht um den Preis, dass tausende von Mitarbeitern morgen ohne Arbeit auf der Strasse stehen. Bergleute, ob Übertage oder in den Tagebaubetrieben haben über Generationen für unseren Wohlstand gesorgt. Ein Dankeschön für ihren Arbeitseinsatz sieht anders aus. Was aber auch zutrifft, wir brauchen für den Übergang diese Betriebe noch. Oder wollen wir aus anderen Regionen Atomstrom zukaufen? Der Ausstieg aus der Braunkohle muss den Gegebenheiten angepasst werden. Dazu gehört auch das die Stromtrassen von Nord nach Süd ausgebaut wurden. Das aber dauert noch, wie täglich zu erfahren ist.

Es gibt viele Baustellen, die Grösste aber ist unsere innerliche Einstellung.