Home   Blog    Bequemlichkeit, ein Störfaktor für Körper und Geist

Bequemlichkeit, ein Störfaktor für Körper und Geist

Sie fragen sich warum?
Nun weil es für viele der einfachste Weg ist in alten Gleisen zu fahren. Man gibt nicht gern auf, was so bequem ist. Der Alltagstrott spielt dabei eine wesentliche Rolle. Nur nichts verändern, was einem lieb geworden ist. Dabei wäre es doch sehr nützlich, wenn man über seine täglichen Gewohnheiten einmal nachdenken würde. Aber Hoppla, das tut doch weh, so scheint es. Wir beobachten auch an uns selbst, das gute Vorsätze schnell in Vergessenheit geraten. wenn es an der Zeit wäre, diese in die Tat umzusetzen.

Da gibt es doch Sprichwörter:
„Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute“
oder
„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“

Das sind 2 altbekannte Sprichwörter, die man sich verinnerlichen sollte, um seinen innerlichen Schweinehund zu bekämpfen.

Fangen wir damit an, die Finger vom Glimmstängel zu lassen und haben auch den Mut, der E-Zigarette den Abschied zu gönnen.
Der Computer ist nützlich und das Internet schafft positive Freiräume. Das darf aber nicht alles sein, denn auch der eigene Körper verlangt nach einem gesunden Ausgleich.
Ein gewinnbringender Weg wäre, wenn man zum Beispiel einmal mehr nicht einen Supermarkt aufsuchen würde, sondern ein Fachgeschäft. Ein Bäcker, oder Metzger, ein kleiner Laden um die Ecke, würde vielleicht Spass machen, weil hier die persönliche Barriere durchbrochen werden kann. Das könnte doch Vertrauen schaffen und der innerlichen Einsamkeit entfliehen helfen. Ein nettes Wort und eine freundliche Geste sind oft mehr Wert, als die beste Medizin. Ganz nebenbei würde vielleicht auch ein gewinnbringender Rat für beide Seiten zu einem Umdenken führen. Das z. B. brauchen wir, wenn wir den Klimawandel nachhaltig aufhalten wollen. Wir gemeinsam entscheiden, wenn der tägliche Einkauf mit mehr Bedacht vorgenommen wird. Denken wir an die Millionen Menschen, die kaum Zugang zu sauberen Wasser haben. Denken wir auch an jene, die durch widrigste Umstände um ihr Leben bangen müssen.

Mit ein klein bisschen weniger Bequemlichkeit könnten wir sehr vielen Menschen das Leben leichter machen. Das müsste doch leichtfallen, wenn wir über unser Tun nachdenken würden. Die bevorstehenden Feiertage könnten ein ideales Sprungbrett sein, wenn es darum geht, dem innerlichen Schweinehund goodbye zu sagen.