1,5 Milliarden Dollar warten

Warten auf ihre Verwendung im Kampf gegen Armut, Hunger und vermeidbaren Krisen. Die Hauptursache liegt darin begründet, dass immer nur davon geredet wird, was 2030 oder später fertig gestellt sein soll. So z. B. die Aufforstung des Waldgürtels in Afrika. Dieses Mammut Projekt duldet keinen Aufschub. Im Dezember 2015 haben sich in Le Bourget nahe Paris, 10 afrikanische Staaten darauf verständigt, dass quer über den afrikanischen Kontinent, auf einer Fläche von 100 Millionen Hektar, Bäume angepflanzt werden sollen. Damals sprach man davon, dass noch einige Vertragsformulierungen zwischen den 10 Vertragspartnern abgestimmt werden müssen. Ist das in der Zwischenzeit geschehen? Wurde der Vertrag jetzt von den Partnern unterschrieben und in allen Punkten rechtsverbindlich anerkannt? Wenn nein, warum nicht und wo liegt das Problem? Da kommt ein böser Verdacht auf und wir hoffen nicht, dass die Aufteilung des Kapitals dabei eine wesentliche Rolle spielt. Das wäre ein großes Unglück für uns alle. Es würde bedeuten, dass immer noch nicht verstanden wird, wie wichtig Gemeinsinn zum Wohl aller werden kann.


Jetzt haben wir das Problem. Jetzt verlassen immer mehr Bewohner Afrikas ihr Land, um in Europa ihr Heil zu suchen. Afrika ist ein Kontinent, der in jeder Hinsicht all die Menschen braucht, die jetzt aus Verzweiflung ihr Land verlassen. Sie bringen all die Voraussetzungen mit, die das Land dringend zur Bewältigung stetig wachsender Probleme benötigt. Afrika muss sich zu einer Einheit formieren. Das Waldprojekt könnte als ein wichtiges Signal gelten, um den Menschen Hoffnung zu geben. Es brennt ja jetzt fast an allen Ecken. Blicken wir jetzt auf Äthiopien bis nach Uganda Diese 10 Staaten könnten einen Kontinent retten. Sie könnten Maßstäbe setzen im Kampf gegen Armut, Verzweiflung, Gewalt und Terror. Besonders aber dieses Projekt könnte für viele große Gebiete auf dieser Welt als Vorzeigemodell dienen, wie man die Natur mit den Bewohnern wieder in Einklang bringen kann.

Arbeit für alle.
Das muss keine Utopie sein. Arbeit ist ein erster Schritt zum Frieden. Mit wachsenden Wohlstand können Aufgaben bewältigt werden, die wiederum anderen Arbeit geben. Um das zu erreichen, muss Arbeit sichtbar gemacht werden. Das heißt Anreize schaffen auch für Tätigkeiten, die dem Allgemeinwohl dienen. Die beste Entlohnung neben Geld ist, dass der einzelne Mensch sich in der Gesellschaft wiederfindet.