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Leben im Alter Drucken
- Nicht immer leicht, doch wer ja sagt zum Leben findet für sich den richtigen Weg im lebendigen Geschehen in unserer Gesellschaft seinen Platz zu behaupten. Wir haben das Foto mit grosser Freude geschossen und sind dabei der Meinung, dass es von diesen und ähnlichen Bildern wesentlich mehr geben müsste. Wir, die Gesunden und Jungen sollten den Alten helfen ihr Leben wieder mehr in die Mitte der Lebensgemeinschaft zu stellen. Nicht abgeschoben in Altersheimen und wenn doch, dann aber mit dem Bestreben diesen Menschen Mut zu machen, dass es jenseits des Altenheims auch für sie noch Platz in unserer Gesellschaft gibt. So hat für uns das Foto, welches wir in einem grossen Supermarkt aufnahmen auch einen symbolischen Wert.
 
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Wir würden uns freuen, wenn mehr alte Personen den Mut fänden, sich an diesem Bild zu orientieren und wieder mehr in unseren normalen Alltag einzutauchen. Es gibt Türen, die lassen sich von beiden Seiten öffnen. Wir leben heute in einer Zeit voller Gegensätzlichkeiten. Unser Alltag ist oft geprägt von Egoismen, Neid und Zwietracht, aber auch von Menschen, die in vorbildhafter Weise sich für Menschen in Not einsetzen und nach einem Ausgleich suchen, der Alt und Jung zusammen führt. Wie sein eigenes Leben aussieht, wenn er alt ist, vielleicht sogar behindert, weiss keiner heute.Wohl dem, der sein Leben bis zu seinem Ende voll auskosten kann. -Und doch, wer achtlos nur sein eigenes Leben lebt, wird niemals die Freude in den Augen des anderen sehen, der auf der sogenannten Schattenseite des Lebens steht. Wir wollen an dieser Stelle nicht von Geld reden, wenn auch das oftmals wirkliche Not lindern könnte. Wir wollen davon reden, wie man oft bei kleinsten Begebenheiten des Lebens helfen könnte. Das fängt schon bei jungen Frauen an, die bepackt mit Einkäufen und Kinderwagen aus Bus, Bahn oder Zug austeigen. Ein schneller Griff und festes Zupacken, kann da schon leuchtenden Augen voller Dankbarkeit hervorrufen. So wird uns bewusst, dass Altsein keine Lebensgrenze darstellt sondern mehr eine Bereicherung an Lebenserfahrung. Alte Menschen, die Kinderlärm als Belästigung ansehen, sollten genausso ihre Sichtweise ändern, wie Menschen, die Alte aus ihrem Leben ausgrenzen wollen. Jedes Leben verdient es gelebt zu werden und jeder Mensch kann Wesentliches dazu beitragen das Leben des Anderen ein klein wenig lebenswerter zu gestalten.

Eine Tür ist solange offen, wie man sie nicht zuschlägt. Das gilt gleichzeitig für Alt und Jung.


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