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| Es scheint, das Bohrloch ist versiegelt. |
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Aus der Region vom Golf von Mexico hört man betreffend der sprudelnden Ölquelle nichts mehr. Man hört aber auch nichts, wie die Bewohner der betroffenen Küstenregion jetzt ihre alten Lebensgewohnheiten uneingeschränkt wieder aufnehmen können.
Können die Fischer wieder auf‘s Meer hinaus fahren um Fische zu fangen? Wie hat die Natur gelitten und wie kehren die Touristen an die Strände wieder zurück?
Wir können uns nicht vorstellen, dass dort der Alltag wieder eingekehrt
ist, sondern fragen uns, warum es keine Nachrichten aus dieser Region
mehr gibt.
Was wir jedoch hören ist die Tatsache, dass BP wiederum plant neue Ölexplorationen in großer Tiefe im Golf von Mexico vorzunehmen. Über 106 Tage hat die sprudelnde Ölquelle für genug Schlagzeilen gesorgt. Natürlich braucht die Welt Öl, und wir wollen auch nicht zum Ausdruck bringen, dass BP keine neuen Ölbohrungen vornehmen sollte, sind jedoch der Ansicht, dass die gemachten Erfahrungen mit dieser sprudelnden Ölquelle und den damit entstandenen hohen Kostenaufwand BP veranlassen sollte erst einmal die Grundlagen zu schaffen, dass sich eine derartige Katastrophe nie mehr wiederholt. Wir würden gerne wissen, welche Anstrengungen BP unternimmt um für derartige Fälle zukünftig besser gerüstet zu sein. Verlorenes Kapital lässt sich ersetzen, die Natur und Umwelt zeigt uns aber, dass derartige Katastrophen langlebiger Natur sind. Man kann sagen die Zeit heilt Wunden, aber für die betroffene Bevölkerung kann eine lange Lebenszeit von dieser Katastrophe erheblich belastet sein. Und diese Zeit lässt sich durch nichts ersetzen. Was wir auch hören möchten, wäre welche Folgen diese Katastrophe für uns Menschen insgesamt hat, wenn austretende Gifte in die Nahrungskette für uns Menschen gelangen. BP plant aber auch schon wieder neue Ölbohrungen und wie man hört in noch grösserer Tiefe im Mittelmeer vor der libyschen Küste. Kann man dort eine ähnliche Katastrophe ausschliessen? Fragen über Fragen, die nach Antworten suchen. Wir appellieren an alle Grosskonzerne, die weltweit offshore Bohrungen für die Ölgewinnung vornehmen und nachhaltig der Natur und Umwelt, sowie dem Leben mehr Respekt zu zollen. Ein Leben kann man nicht in Aktien einbinden. |
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