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Es heißt immer, wir sitzen alle in demselben Boot Drucken
Falsch. Jeder will sein eigener Kapitän sein. Besonders deutlich wird das in der Politik. Einigkeit ist in diesen Kreisen ein Fremdwort. Die eigene Macht zählt und der Krieg der Worte ist unerschöpflich. Das fehlende Bewusstsein, dass nur Einigkeit eine weltweite Katastrophe verhindern kann wird durch einen scheinbaren, aber kurzfristigen Erfolg übertüncht. Die latente Kriegsgefahr wegen Mangel an Nahrung und trinkbaren Wasser steigt. Das Streben der Staatenlenker nach Macht über die eigenen Grenzen hinaus wird immer deutlicher sichtbar. Der Hunger nach Rohstoffen aller Art wird zum Leitbild der Politik um dadurch auch wirtschaftliche Vormachtstellung zu erreichen. Die Korruption ist das Zauberwort unserer Zeit geworden.
 
Die Gier nach Geld überschreitet alle Grenzen ökonomischer und ökologischer Vernunft.
Die Jagd nach Rohstoffen ist im vollen Gange. Der Gewinn zählt, nicht die Belastung der Natur und Umwelt, besonders aber auch die der dort lebenden Menschen. Beispiele gibt es haufenweise. Verwickelt darin sind fast alle Entscheidungsträger, direkt oder indirekt, somit auch wir, die wir doch eigentlich nur Zaungäste des Spektakels sind. Doch auch der normale Mensch trägt Schuld, sei es durch sein Schweigen oder aber das er sich durch eigenes gedankenloses Handeln mitverantwortlich macht. Viele handeln auch aus bitterer Armut und Unwissenheit und tragen doch zur allgemeinen Verschlechterung des ökologischen Ungleichgewichts bei.
Die Gefahr, der wir aus unterschiedlichen Vorkommnissen ausgeliefert sind, schwebt über unseren Köpfen, nur viele, sehr vielen wollen es nicht wissen und der tägliche Trott geht weiter. Hauptverursacher sind die wilden Aktienankäufe und alles, was Geld zu noch mehr Geld macht. Dabei gibt es Gewinner, aber mehr Verlierer. Was zum Spekulieren geeignet ist, wird mitleidlos und ohne Skrupel ausgenutzt. Der kurzfristige Gewinn zählt, die Verlierer sind die Dummen. Dazu gehört zum Schluss der einfache Bürger. Geld, man nennt es Kapital, wird vernichtet. Nicht wenig, sondern Summen in schwindelerregenden Dimensionen. Dieses Kapital, eingesetzt für Projekte, die in unsere Zeit passen, würden der Natur und Umwelt, aber auch der Friedenssicherung von großem Nutzen sein. Projekte z. B. die der modernen Völkerwanderung Einhalt gebieten würden.
 
Die Naturkatastrophen nehmen dramatisch zu. Auch dadurch werden unvorstellbar hohe Geldbeträge vernichtet, die in erster Linie von den Versicherungen, bzw. Rückversicherungen aufgebracht werden müssen. Letztens jedoch sind wir Versicherungsnehmer die Leidtragenden, denn die Versicherungsprämien werden von Jahr zu Jahr teurer und belasten jeden zahlungsfähigen Bürger. Auch im Gesundheitswesen verschlechtert sich jeden Tag mehr das Bild einer eigenverantwortlichen Lebensgemeinschaft. Warum, nun das sollte sich jeder Bürger selber fragen. Solange nicht jeder selbstkritisch nicht nur nach Antworten sucht, sondern auch im Sinne einer tragfähigen Solidargesellschaft handelt, werden auch hier die Kosten ständig ansteigen.
 
Die Jahre 2001, 2004 bis zum heutigen Tag haben für einen ganz kurzen Augenblick die Menschen zusammenrücken lassen. Es gab Bilder, die uns unvergessen bleiben. Bilder der Trauer, des unsäglichen Schmerzes, aber auch des Schreckens. Weiter aber auch der Hilfsbereitschaft, der persönlichen Aufopferung um Menschen in Not zu helfen. Oft waren es Bilder, die uns unfassbar erschienen. Es gab viele Worte, die aus dem Herzen vieler verzweifelter Menschen kamen. Noch ist es nicht zu spät für eine Rückbesinnung auf die wirklichen Werte der Menschheit. Gerade jetzt wieder als uns noch einmal die Erlebnisse vom 9. 11. 2001 durch die Gedenkfeier am Ground Zero zum 10. Jahrestag des Anschlages auf das World Trade Center in New York in Erinnerung gerufen wurden, sollten wir die Hoffnung und den Glauben an eine bessere Welt nicht verlieren, sondern dafür gemeinsam einstehen. Unsere Welt braucht uns.

Das sind keine Bilder, die für eine umweltschonende und Menschenverträgliche Energiegewinnung sprechen!


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