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Eine 2. Tatscher Drucken
So wie Margret Tatscher sich 1984 im Kampf gegen die Gewerkschaften sah, so muss in diesen Jahren der Finanz- und Wirtschaftskrise sich Bundeskanzlerin Angelika Merkel fühlen. Oft allein gelassen, missverstanden und gern als menschliche Zielscheibe anvisiert um eigene Machtansprüche zu stärken. Doch der damalige Kampf Tatschers gegen die Gewerkschaften ist nicht zu vergleichen mit dem Kampf, den die Bundeskanzlerin heute an allen Fronten führen muss. Ob im eigenen Haus, in der Regierung oder aber im Parlament, sie muss sich jeden Tag neu erfinden. Was man ihr als Schlingerkurs ihrer Regierung vorwirft, ist in Wahrheit der Kampf gegen eine Hydra, die mit jedem Tag neue Köpfe bekommt. Auf nationaler Ebene durch eine Vielparteien Landschaft + Medien und als größte Herausforderung eine in Wahrheit nicht geeintes Europa auf Kurs zu halten. Brüssel wird immer mehr zur Drehscheibe des politischen Geschehens. Besonders jetzt im Oktober 2011 hat Brüssel Stärke bewiesen den Wirtschaftsraum Europa zu verteidigen.
Noch ist es ein weiter und auch steiniger Weg bis Europa zu dem geworden ist, was die Gründungsväter des europäischen Gedankens sich damals erhofft haben,  Eines ist jedoch sicher,die Bundeskanzlerin Frau Angelika Merkel hat durch ihr umsichtiges Handeln, national wie im besonderen Masse auch international  mit einem gewagten Schritt Europa weiter nach vorne gebracht. Vielleicht werden die Geschichtsschreiber einmal sagen Europa wurde durch Frau Merkel neu geboren. Frau Merkel hat erkannt, dass nicht schnelles Handeln zum Erfolg führt, sondern der Zeitpunkt des Handelns von entscheidender Bedeutung ist. Griechenland war und ist der Dampfkessel Europas. Wer den Druck niedrig hält, wird auch in den kommenden Jahren manchen Schlingerkurs fahren müssen.
 In den letzten 20 Jahren hat sich das Weltbild grundlegend verändert. Vieles was über Generationen gewachsen war hat an Bedeutung verloren. Vieles hat sich neu gebildet, vieles ist noch im Umbruch. Vielleicht wird Griechenland einmal eine wesentliche Rolle einnehmen als Bollwerk für ein geeintes Europa.. Gerade jetzt muss man sich fragen, welche Rolle die Türkei im zukünftigen Geschehen spielen wird, Hier steht nicht nur Europa auf dem Prüfstand, sondern auch die NATO. Diesen Umstand sollte Brüssel durch umsichtiges Handeln mehr in Betrachtung ziehen. Nur wenn Europa sich zu einem geeinten Europa weiterentwickelt ist die EU auch im zukünftigen Weltgeschehen präsent. Es ist eben nicht nur der EURO, der Europa prägt, sondern der faire Wettbewerb zwischen den Mitgliedstaaten zum Wohl ihrer Bevölkerung. Der Wettbewerb darf nicht zu einem Billigprodukt werden, aber zu einem Wettbewerb der Ideen, der Meinungsvielfalt unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten. Wer Leistung anerkennt, darf auch in Zukunft davon ausgehen, dass Leistung auch seinen Preis einfordern darf. Hier versagt Brüssel und strebt mehr nach Gleichmacherei und wird zunehmend auf Qualitätsmerkmale verzichten müssen. Diese sind jedoch zur Stärkung Europas von überragender Bedeutung. Z. Zeit verliert sich Europa durch seine einzelnen Mitgliedstaaten in desorientierten Wahlkämpfen. Diese kosten Zeit, Kraft, finanziellen und wirtschaftlichen Spielraum für eine Neuorientierung Europas in der Weltgemeinschaft. Viele neue Märkte drängen nach vorn und einige davon Europa in die Abhängigkeit von Rohstoffen. Sicher aber ist, dass diese Märkte sich mehr oder weniger von Auflagen befreit besser auf den Märkten entfalten können.
 Noch ist Deutschland der Motor und mit Frankreich auch die Gangschaltung zugleich. In erster Linie aber weist die Bundeskanzlerin Europa auf den richtigen Weg. Wir brauchen ein geeintes Europa, frei von Zwängen, die der wirtschaftlichen Entwicklung nur im Wege stehen


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