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Die Angst geht um Drucken
Die Angst zu versagen. Die Angst vor der Angst ist allgegenwärtig. Keiner spricht es offen aus, aber alle verschließen die Augen vor der Wahrheit. Wahr ist, der Rattenfänger von Hameln ist wieder auferstanden und voll in unserer Gesellschaft eingebunden. Es sind eben nicht mehr die Kinder, die er einfängt, sondern wir Menschen insgesamt. Was er ruft, singt, oder eben wie ein modern denkender Zeitgenosse sich über das Internet, oder die willigen Medien äußert, wird unwidersprochen befolgt. Die kleinen und großen Helfer, sogenannte Experten helfen dabei kräftig mit. Experten gibt es ja genug. Experten für dies, Experten für das. Wie auch in der Medizin, der eine fühlt sich zuständig für den Bauchnabel, der andere für das Portemonnaie. Ist doch verständlich, oder. Nur eines fehlt den Experten, -vernetzt zu denken und gesamtverantwortlich zu handeln.

Angst hat man vor dem Unbekannten, z. B. vor der Dunkelheit der Nacht. Angst hat aber auch ganz unterschiedliche Ursachen, zum Teil liegen diese im persönlichen Bereich.

Angst vor der Armut. Angst vor dem Alter. Angst sein jugendliches Aussehen zu verlieren. Angst vor dem Alleinsein. Vor Krankheiten und auch Angst vor der Arbeitslosigkeit. Ist es die Macht des Schicksals die Ängste herbeiruft? Sind es unsere Gedanken, die ungefiltert außer Kontrolle geraten sind? Angst erzeugt Angst. Die Gefahr dabei ist sein eigenes Ich zu verlieren. Vielleicht sogar sein eigenes Spiegelbild nicht mehr zu erkennen. All jene, die sich als Betroffene fühlen, sollten schnellstens ihr inneres Gleichgewicht wieder finden. Es gibt immer wieder einen Weg, der aus der Dunkelheit hinausführt. Und wer den Rat sucht, findet ihn auch. Oft und das sage ich aus voller Überzeugung und gemachter Erfahrung durch ein stilles Gespräch mit unserem Schöpfer. Wer hinsieht und hört, wird auch von anderen erfahren, wie mächtig ein solches Gespräch sich auf den weiteren Lebensweg auswirkt. Wer über einen solchen Satz lacht, sollte lieber über sich selber lachen. Wer mit offenen Augen in der Geschichte des Lebens blättert, findet viele Beispiele, die aus Glauben und Hoffnung, Wunder hervorbrachten. Eigentlich sind es aber immer Wunder, die in der schöpferischen Kraft des eignen Ichs ihren Ursprung haben. Wer an die Macht des Unterbewusstseins glaubt, findet Trost und Kraft seinem Schicksal einen anderen Weg zu zeigen.
Es gibt aber noch eine andere Angst. Angst, die einem suggestiv vermittelt wird. Diese wird oftmals von Außenstehenden geschürt, sei es durch Panikmache oder einfach, weil einem das richtige Wissen vorenthalten wird. Angst aber ist immer des Menschen Feind, weil diese das Bewusstsein trübt und das Unterbewusstsein lähmen kann. Viele haben das Unterbewusstsein auch nie kennengelernt, weil ihnen der Mut dazu fehlte, diese Macht für sich in Anspruch zu nehmen.
Wir leben in einer Zeit, die uns noch vollkommen fremd ist. Wir bedienen uns vieler Techniken, wir beherrschen sie aber nicht. Die Technik hat uns auf vielen Gebieten eingefangen, uns blind gemacht um ihr zu vertrauen. Wir haben die globale Welt erfunden, wir beherrschen sie aber nicht. Und wir haben an moralischen Werten verloren. Das sind die Grundlagen, aus denen die Angst sich ihre eigenen Wege sucht.
Das Auf und Ab an den Börsen mit zum Teil starken Schwankungen lässt die Wirtschaft nicht kalt. Die Schuldenkrise lässt vermuten, dass einige Großbanken erneut in eine beängstigende Schieflage geraten könnten. Es heißt die Wirtschaft verliert an Schwungkraft.
Einige Ökonomen von Rang sehen eine langandauernde Schwächeperiode voraus.
Das sind alles Gründe, die nach Gemeinsamkeiten suchen, um auch die heimischen Märkte zu stützen. Es gibt immer wieder eine neue Chance, also nutzen wir sie, damit der Abschwung kein Dauerthema wird. Denken Sie daran, Angst herbeirufen ist nicht das Mittel der Wahl, Angst besiegen macht uns stark.


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