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| Armut lässt Katastrophen zum Alptraum werden |
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Das Team von IC4ALL bereitet sich auf ein neues Outfit für unsere Webseite vor. Wir denken, dass unsere Grundthemen mehr denn je wichtig sind, in den Vordergrund gestellt zu werden. Alle reden vom Klimawandel und Schutz der Umwelt, doch Gemeinsamkeiten im Handeln sind nicht zu entdecken. Wir reden nicht nur für die jetzige Zeit sondern wir müssen gemeinsam im Visier haben an die Zukunft unserer Kinder zu denken. Nur wenn wir unseren Blick auf die Gegenwart fokussieren werden wir Ansätze finden, die den Klimawandel aufhalten können und unserer Umwelt eine Basis geben sich selbst zu regenerieren.
Nehmen wir das Beispiel der jetzigen Katastrophe in Haiti so werden wir
feststellen, dass die Armut einer großen Bevölkerungsgruppe, einer
Neuausrichtung für einen nachhaltigen Umweltschutz das größte Hemmnis
ist. Wir brauchen wichtiger als je zuvor, den Erhalt unserer Waldzonen
und dürfen nicht diese Ressourcen so ausbeuten, dass ein Land, wie z.
B. jetzt Haiti schutzlos, durch Abholzung, den Unwettern ausgeliefert
ist. Wenn 50% der dortigen Bevölkerung mit einem Dollar pro Tag und
Person auskommen müssen, kann eine Nation sich eigenständig nicht mehr
aus dieser Armut befreien. Aufmerksame Besucher unserer Seite werden
immer wieder festgestellt haben, dass wir von Hilfe zur Selbsthilfe
gesprochen haben. Nur wenn diese Art der Hilfe von den reichen Nationen
bei der Bewältigung der Armut angewendet wird, kann zukünftig diese
nachhaltig beseitigt werden. Der Wille zur Eigenverantwortung, mit der
Zielsetzung eines menschenwürdigen Lebens, wird nicht nur der
Bevölkerung helfen, sondern auch der Regenerierung der Umwelt. Für
unsere Wirtschaft bedeutet das aber auch, dass wenn diese Armut sich in
eine gewinnorientierte Gesellschaft formiert, auch so ein zukünftiger
Kaufanreiz für die unterschiedlichsten Wirtschaftsgüter geschaffen
wird. Es ist traurig, dass immer Katastrophen wie jetzt das Erdbeben in
Haiti, die Weltbevölkerung aufschrecken, Hilfsgelder zur Verfügung zu
stellen und teuere Hilfsmassnahmen einzuleiten und durchzuführen.
Würden diese Gelder präventiv zur Beseitigung der katastrophalen
Wirtschaftslage eines solchen Landes eingesetzt werden, könnten
Voraussetzungen geschaffen werden die einen Weg aus der Armut weisen.
Ein Mensch mit nur einem Dollar pro Tag in der Tasche, kann seine
Gedanken nur auf den nächsten Tag ausrichten und findet sich durch
seine Umgebung nicht motiviert genug sein Schicksal in die eigenen
Hände zu nehmen. Dieses ist aber wichtiger als je zuvor.
Erdbeben kann keiner vorausahnen. Die schrecklichen Bilder, die uns durch die moderne Bildübertragung gezeigt werden, erfüllen uns mit tiefer Trauer. Trauer aber auch darüber, dass dieses leidgeprüfte Land nicht die kleinste Chance hatte, sich auf eine schlimme Katastrophe vorzubereiten. So kommt jede gut gemeinte Hilfe aus dem Ausland für sehr viele Menschen zu spät. Das ist die wirkliche Katastrophe, denn die ersten Stunden nach einem Erdbeben sind so überaus entscheidend, sofortige Hilfsmaßnahmen einleiten zu können. Dieses Erdbeben hat uns vor Augen geführt wie unvorbereitet wir immer noch einer Naturkatastrophe begegnen. Armut aber darf kein Grund sein, vollkommen unvorbereitet einer derartigen Schicksalsstunde ausgeliefert zu sein. Wir suchen Partner, die mit uns an dieser Aufgabe sich beteiligen wollen, und dies nicht nur für eine kurze Zeit, sondern langfristig. Probleme dieser Art gibt es jetzt auch schon in unseren Breitengraden und sie sind am anwachsen. Der Erfolg umweltschutzbezogener Tätigkeiten wird sich umso schneller einstellen, wenn unsere Bevölkerung bereit ist in dieser Aufgabe die größte Herausforderung unsere Zeit zu sehen. Bitte bedenken sie auch, dass wenn wir bereit sind, der Armut entgegenzuwirken, wir die Gewalt, den Handel mit Drogen und den Terrorismus besiegen können. |
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