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| Amerika kann nicht arm sein |
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US-Firmen verfügen über ein riesiges Kapital in Höhe von 1 Billion US-Dollar und horten diese bis für sie der richtige Zeitpunkt gekommen ist, lukrative Firmenzukäufe in Gang zu setzen. Man kann sich sicherlich vorstellen, dass wenn die endgültigen Entscheidungen getroffen sind ein „Run“ auf die wirklichen Schnäppchen anläuft.
Dieser Zeitpunkt scheint im Moment aber angesichts der unklaren Entwicklung der Konjunktur noch nicht im Vordergrund zu stehen, da man sich die unmittelbare Liquidität an Barmitteln für den richtigen Zeitpunkt aufheben will. Man kann sich nicht vorstellen, dass diese Barmittel für den Geschäftsaufbau oder Neueinstellungen von Mitarbeitern ausgegeben werden. Wenn also in diesem Jahr 2010 über rund 1 Billion US-Dollar an Barmitteln gesprochen wird, so muss extra betont werden, dass in dieser Summe das Kapitalvolumen aus der Finanzbranche nicht eingerechnet ist.
Allein rund 20 Firmen verfügen über rund 350 Milliarden US-Dollar oder
rund 37% der Bargeldbestände. Der Technologie-Konzern Cisco Systems hält
mit knapp 40 Milliarden US-Dollar an Barmitteln den höchsten
Bargeldbetrag bereit, gefolgt von Microsoft mit knapp 37 Milliarden,
Google mit 30 Milliarden, Oracle mit 23 Milliarden und Ford mit rund 22
Milliarden Dollar.
Würden all diese Beträge innerhalb einer kurzen Zeitspanne in den Markt drängen, so sind gewaltige Expansionsströme zu erkennen, die über den ganzen US-Markt verteilt und dadrüber hinaus schlagartig den Aktienmarkt durchwirbeln und die Kurse nach oben treiben. Auch die FED erwägt zwecks Ankurbelung der Wirtschaft 600 Milliarden Dollar für die Zukäufe von Staatsanleihen zur Verfügung zu stellen und somit der Wirtschaft frisches Kapital bereitzustellen. Summa Summarum würden also im besten Fall rund 1,6 Billionen US-Dollar als zusätzliche Geldspritze der US-Wirtschaft einen ungeheuren Auftrieb verleihen und eventuell auch das Vertrauen in den US-Dollar stärken. Man darf gespannt sein welchen Zeitpunkt die Konzerne und die FED für die Freistellung der Kapitalien für richtig halten und welche Sogwirkung sich aus dieser Kapitalsumme entwickeln wird. Es könnte sein, dass der Zeitpunkt nach der jetzigen Kongress-Wahl als der Richtige eingestuft wird. Wenn sich die Kongress-Parteien zielstrebig zu einem gemeinsamen wirtschaftlich tragfähigen Konsens durchringen und im Übrigen das gemeinsame Denken und Handeln zielorientiert auf den wirtschaftlichen Erfolg ausgerichtet wird, könnte schon in wenigen Monaten der US-Markt als Antriebsfaktor für einen weiteren Aufschwung in vielen Regionen der Welt bedeuten. Man kann nur hoffen, dass die Parteien nicht nur ihre eigenständigen Ziele verfolgen, das Ziel muss heissen, die Konsolidierung der Wirtschaft und Finanzwelt und Abbau der Arbeitslosenzahlen muss von beiden Seiten zielorientiert in den Vordergrund gestellt werden. Gegenseitige Schuldzuweisungen oder andere negative Tendenzen würden auch einer derartigen Kapitalsumme nicht einen nachhaltigen „Drive“ geben können und schnell in dem Markt verpuffen. |
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