Sprache

English Dutch French German Italian Spanish

Newsletter

Name:
Email:


Login






Passwort vergessen?
Neues von IC4All
Hier gewinnen Sie immer Drucken
Über unser Reiseportal „Travel-Shop“ bieten wir ein Programm welches für unsere Reisekunden keine Wünsche offen lässt.
Wir sind aber der Ansicht, dass man über Reisen mehr für den Umweltschutz und somit gegen den Klimawandel unternehmen kann.
Reisen bedeuten mehr als sich in die Sonne legen und nur entspannen. Reisen bilden und können dem Leben eine neue Zielrichtung geben. So haben wir selber auch erfahren, dass unterschiedliche Erlebnisse auf unseren Reisen das Bewusstsein verändern können und für das tägliche Leben neue Denkanstöße geben.
Je mehr man aus einem Urlaub an Erlebnissen mitbringt, je mehr kann man in Gesprächen unter Freunden diese mit ihren gemachten Erfahrungen austauschen.
So bereichert sich unser Alltag und vermittelt ein starkes Gegengewicht zu den alltäglichen, beruflichen und familiären Herausforderungen.
Reisen können aber auch den Alltag derart dominieren, dass man seine persönlichen Talente entdeckt. So zum Beispiel in der Fotografie, durch Filmaufnahmen oder aber auch im Schreiben von Erfahrungs- oder Erlebnisberichten. Deshalb sind wir der Ansicht, dass Ihre Erfahrungen auf Reisen auch für uns und unsere Arbeit sehr nützlich sein können.
Jeder, der über unsere Reiseseite gebucht hat und uns an seinen Reiseerlebnissen teilnehmen lässt, kann uns helfen neue Trends zu entdecken, die Kultur eines Landes und die Mentalität der Einwohner zu bewerten. Was uns ganz besonders am Herzen liegt, Erkenntnisse zu erlangen über Umweltschutz und Klimawandel in dem bereisten Gebiet.
Wenn jeder Einzelne erkennt wie wichtig seine Erfahrungen sein können und diese uns zugänglich gemacht werden, können wir selber daraus ableiten, welche Aufgaben wir anpacken, um für unser gemeinsames Leben eine sinnvolle Gestaltung unserer Webseite ic4all zu kreieren.


Bookmark and Share
weiter …
 
Waldbrände, Buschfeuer oder Vulkanausbrüche Drucken

Vulkan
 Bild © Isabelle Lindner

Grausame Wahrheiten

Das Erlebte erleben muss wirklich die Menschen in den Waldbrandgebieten Russlands an den Rand der Verzweiflung bringen. Menschen sterben und die eigene Existenz wird in einer Art und Weise vernichtet, die von uns als Aussenstehende nicht begreifbar sind.
Lichterloh brennende Bäume soweit das Auge reicht und wenn man bedenkt, dass sich die Brände wie eine Feuerwalze immer mehr in Gebiete vordringt, die nicht nur eben Werte vernichten, sondern auch sich militärischen oder Forschungseinrichtungen nähern, die mit radioaktiven Stoffen arbeiten, bzw. lagern. Es ist nicht vorzustellen, wie es wäre wenn radioaktiv verseuchte Rückstände durch dieses verheerende Feuer erneut aufgewirbelt werden und sich somit über weite Teile Russlands verteilen.
Man mag sich auch nicht vorstellen, wie die dort lebende Bevölkerung besonders auch in Ballungszonen wie in Moskau mit dem Smog leben können, was für uns alle sichtbar das dortige Leben stark beeinflussen muss. Sind schon die Brände eine Katastrophe für sich, so muss man doch bedauerlicherweise feststellen, dass diese Brände in der jetzigen Form nur dadurch entstehen konnten, dass die riesigen Waldgebiete Russlands nicht durch Überwachungseinrichtungen wie zum Beispiel in anderen Ländern üblich aufgestellt wurden.
Man muss wohl sagen, dass von den Verantwortlichen die Brände anfänglich nicht als solche Bedrohung angenommen wurden. Besonders die Beschaffenheit der Böden, die zum Teil über weite Gebiete eine Torflandschaft waren muss man ja wissen, dass hier ein Gefahrenpotenzial von Beginn an als bedrohliche Gefahrenquelle lauerte um für Brände dieses katastrophalen Ausmaßes eine üppige Nahrungsquelle für solche Feuersbrünste ist.
Mensch und Natur sind wiedermal die Opfer und wenn man an die immensen Kosten denkt um die Gefahr einer weit ausufernden Feuersbrunst zu begegnen muss man sich fragen, warum man nicht präventiv geeignete Einrichtungen geschaffen hat, die eine derartige Feuersbrunst von vornherein unmöglich machen.
Man hat sich einfach überraschen lassen und stand unvorbereitet in jeder Hinsicht der Entwicklung des Feuers ohnmächtig gegenüber. Wieder einmal muss man sich fragen, warum? Warum konnte das geschehen? Man muss ja auch fragen, was will man zukünftig tun um eine derartige Katastrophe nicht wiederkehren zu lassen. Wird man jemals erfahren, welche immensen Kosten aufgewendet werden müssen bzw. mussten um eine derartige Feuerwalze zu ersticken. Was hätte dieses Geld der dort lebenden Bevölkerung an Nutzen bringen können, wenn man diese Gelder für eine Verbesserung der Lebensqualität der dort lebenden Bevölkerung aufgewendet hätte und welchen Nutzen hätte man andersartig aus der dortigen Region ziehen können.
Der Mensch ist nicht vollkommen, aber vollkommen kann das Chaos sein.

 



Alle haben etwas gemeinsam - Ohne Vorwarnung verändern sie unser Leben auf drastische Art und Weise und hinterlassen eine Schneise der Verwüstung. Mehr noch als die materiellen Schäden sind es die erlebten Bilder, die seelischen Narben, die unser Leben nachhaltig prägen und nicht durch staatliche Subventionen oder Nothilfsprogramme zu beseitigen sind. Erlebte Werte gehen verloren, Menschen verlieren ihr Leben oder bleiben allein zurück.

Waldbrände oder Buschfeuer erinnern uns jedoch immer wieder daran, dass der Mensch etwas dagegen unternehmen kann. Bei den Vulkanausbrüchen bleiben wir noch auf lange Zeit nur Zuschauer oder Opfer.

Wir suchen Zeitzeugen dieser Art von Geschehnissen, die bereit sind Ihre Erfahrungen zur Verfügung zu stellen und auch bereit sind nicht nur passiv das Geschehene zu beklagen, sondern aktiv den Kampf gegen die Naturgewalten aufzunehmen. Kampf heißt Naturkatastrophen durch Vorbeugung zu verhindern.



Bookmark and Share
 
Unser Planet - Die Erde Drucken
Image
  Bild © Isabelle Lindner

Unser Planet- Die Erde.
Ein Schatz voller Rätsel, aber auch ein Gut, das es zu bewahren gilt. Unter diesem Motto entsteht auf unserer Homepage IC4ALL eine Reihe von Sachthemen.

Lebendig, wie uns die Erde das Leben schenkt, sachlich da wo es der Ernst der Stunde verlangt. Wir stehen am Anfang der größten Herausforderung unserer Zeit.



Bookmark and Share
 
Wetterchaos Drucken

Image
  Bild © Isabelle Lindner

Auch wir konnten uns nicht vorstellen,

wie schlimm Wetterkapriolen sein können. Verfolgt man jetzt die Bilder, die uns täglich aus Pakistan, China, Polen, Tschechei und fast schon besänftigend jetzt in den deutschen Flusslandschaften über die Bildschirme uns nahe gebracht werden, so kann man sich doch das menschliche Leid nur andeutungsweise vorstellen. Es muss einfach grausam und unbeschreiblich sein, wie die dort lebende Bevölkerung nicht nur um ihre Existenz gebracht wurden oder werden, sondern vor bedrohlichen Situationen gestellt sind, die man nur dann in dem vollen Ausmaß aufnehmen kann, wenn man selber in eine derartige Lage gebracht wird. Kein Dach überm Kopf, zum Teil Angehörige oder Freunde verloren und nicht wissen, woher man das Trinkwasser bezieht oder gar Nahrungsmittel findet um diesem Chaos mit einer innerlichen Kraft begegnen zu können. Die Ohnmacht der dortigen Bevölkerung muss zum Teil grenzenlos sein. Ja, wir sehen Bilder, aber die Wirklichkeit wird weit über das hinaus reichen was uns Bilder jemals vermitteln können. Man findet keine Antwort und man findet auch keine Schuldigen, denn hier sind wir alle schuld. Schuld deshalb, weil wir nicht hinhören welche Antworten uns die Natur geben will auf das was wir tun.
Wir haben schon lange dieses Thema verfolgt und ahnen schon jetzt welche grausamen Bilder noch auf uns warten werden. Denken Sie nur an die vielen Katastrophen in der jüngsten Vergangenheit, dann wissen Sie auch, dass wir mit Geld und Hilfsmaßnahmen dieses Leid nur mit einem Tuch der Unschuld überdecken können. Aber so können wir unsere Schuld nicht abtragen. Wir müssen unsere Gewohnheiten ändern und mehr daran denken, dass was wir jetzt tun oder nicht tun, zu einer späteren Zeit uns im Guten oder Negativen Sinne die Natur beschert. Die Natur vergisst nichts und das Klima ist zum Teil nur durch unser Vergessen oder Verdrängen verursacht. Weiter so, ist der Weg ins Verderben. Was heute in den oben beschriebenen Regionen bzw. Ländern an Unwettern geschieht, kann jederzeit in einem noch schlimmeren Ausmaß uns Wiederfahren.
Ach, Herr je, und Gott die Schuld geben ist nicht der Weg den wir zukünftig einschlagen sollten. Unser Fehlverhalten in vielerlei Hinsicht unter Missachtung der Naturgesetze wird uns noch schlimmere Katastrophen bescheren können. Wir fragen uns, wann der Mensch bereit ist die Verantwortung für ein sinnvolles Leben über das eigene Ich hinaus übernehmen will.

 

 


 

 

Sturm und Donner

Blitze, so schlimm wie noch nie.
Regen, Regen, Regen und das oft tagelang Schaut hin die Hitze kommt, die Kälte geht und doch, schon morgen kann es anders sein.

Hört, Ihr Leut und lasst Euch sagen die Stunde schlägt, gleich ist es Mitternacht. Oder meint Ihr es ist jetzt 5 vor 12? Recht habt Ihr, reibt die Augen Euch ganz schnell.
Das Ungemach kommt rein von Osten, nein jetzt aus dem Westen. Potzblitz - was sag ich, nein, der Wind, der dreht sich wie die Uhr. Mal säuselt er; umweht ganz leicht dein Haar, du merkst es kaum. Mal kommt er daher im Sauseschritt, nimmt mit den Hut, den du soeben hast erstanden.

Doch jetzt wird‘s ernst, die erste Dachziegel kommt geflogen. Hui!

Was ist das jetzt ein Sturm, er bläht sich auf zum tosenden Orkan, deckt ganze Dächer ab, zerstört auch viele Scheiben, Bäume stürzen reihenweise, zerstören Autos, legen Eisenbahnen lahm. Srommasten knicken, die Kabel brechen und peitschen funkensprühend durch die Luft bis der Strom wird abgeschaltet. Ganze Ortschaften, Landstriche bis hin zu Metropolen müssen jetzt auf den Strom verzichten. Menschen frieren oder schwitzen, der Kochherd ist nutzlos. Sämtliche Maschinen und Geräte im Haushalt oder in der Industrie - sie stehen still.

Wer jetzt am Wasser wohnt ganz nah, hat auch noch mit der Wasserflut zu kämpfen. Das bloße Entsetzen steht den Menschen ins in Gesicht geschrieben. Wer kann uns jetzt noch helfen?



Bookmark and Share
 
Unsere liebe Erde leidet! Drucken

1. Gefährlicher Trugschluss!
Immer wieder erfahren wir, dass es in der Vergangenheit ähnliche Klimaverhältnisse wie heute gab. Erdgeschichtliche Untersuchungen haben das hinreichend belegt. Die Erde selbst ist im Wandel einer zyklischen Veränderung. Unsere technischen Errungenschaften wären ohne diesen Wandel gar nicht möglich gewesen. Doch ein Vergleich mit der damaligen Zeit führt zwangsläufig zu einem gravierenden Selbstbetrug. Nicht nur das Klima ändert sich, sondern auch die Zahl der Weltbevölkerung. Noch vor 10.000 Jahren konnte der Faktor Mensch unberücksichtigt bleiben - heute leben auf unserer Erde nahezu 6.8 Milliarden Menschen. Man rechnet, dass im Jahre 2050 möglicherweise zwischen 9 und 11 Milliarden unseren Planeten bevölkern werden. Immer vorausgesetzt, dass die Entwicklung dem heutigen Erscheinungsbild angepasst bleibt. Verändert sich aber das Klima in all seinen bedrohlich wirkenden Szenerien, werden wir ein Volk sein ohne Lebensraum. Das bedeutet zwangsläufig eine Völkerwanderung, wie diese in der Vergangenheit noch nie da war. Das bedeutet aber auch noch mehr Mangel an trinkbarem Wasser und folglich den Rückgang der landwirtschaftlichen Erzeugnisse.

Fehlentwicklungen in der Wasserversorgung können wir schon heute weltweit beobachten. Egal ob sie nach Kalifornien schauen oder an den Aralsee reisen. Kein Land und keine Nation kann sich sicher sein, nicht in den Strudel dieser negativen Entwicklung zu geraten. Auch wenn wir hier in unserem Raum noch keine wirkliche Wassernot kennen, so haben wir doch auch schon hinreichend Erfahrungen sammeln müssen.
Verheerende Hochwasser auf der einen Seite und ausgedehnte Dürreperioden auf der anderen.

In einem aber haben viele Länder und ganz besonders viele Städte eines gemeinsam: sie sitzen auf einem maroden Leitungssystem. Viel kostbares Nass versickert so ungenutzt im Boden. Wasser ist kostbar, nicht nur weil wir es dringend brauchen, sondern, weil es im wahrsten Sinne der Bedeutung wirklich teuer erkauft wird. Würden wir alle, angefangen bei den Komunen, Regierungen bis hin zum Endverbraucher wirklich verantwortungsvoll damit umgehen, hätten wir in unserer Klimabilanz einen wesentlichen Erfolg zu verbuchen.
Volkswirtschaftlich würde das auch positiv zu Buche schlagen, weil weniger Energie für die Trinkwassergewinnung, der nachfolgenden Abwasserklärung und Wiederaufbereitung, benötigt würde. Bezieht man den gesamten Wasserkreislauf ein, so würden auch die Umweltschäden zu einem großen Teil vermeidbar sein. Deshalb sagen wir: „Jeder auf dieser Welt kann dazu beitragen dass sich unser Klima wieder verbessert und der Klimawandel gestoppt, zumindest verlangsamt wird.“ Es gibt sehr viele, die das erkannt haben, was tun wollen und sich intensiv für diese Aufgabe einsetzen. Es gibt leider aber auch viele Menschen, die meinen dass nur die anderen an allem Schuld sind. Lernen wir nicht gemeinsam an diese und andere Aufgaben heranzugehen, die unsere Lebensgrundlagen erhalten, müssen wir gemeinsam die Folgen tragen. Wenn nicht unsere Generation, dann aber unsere Kinder und Kindeskinder. Unsere Erde leidet - und wir leiden mit!

Unser Las Vegas ist die Erde - wir können gewinnen und verlieren!

Erde
  Bild © Isabelle Lindner
2. Unsere liebe Erde leidet!

Man hört es, sieht es ,fühlt es und doch wollen wir ihr Leiden nicht erkennen. Sind wir taub geworden, blind und gefühllos? Wie oft zeigen uns die Wissenschaftler auf, was bei uns falsch läuft. Wie viel Geld, teures Geld wird in die Wissenschaft gepumpt um uns vor den Gefahren zu warnen, die eine Veränderung des Klimas mit sich bringen wird.

Je mehr wir uns in den letzten Wochen mit diesem Thema beschäftigt haben, umso mehr müssen wir erkennen, dass das Leiden unserer Erde mit jedem Tag zunimmt. Es ist ein derart komplexes Thema geworden, dass es schwerfällt uns heute auf Prioritäten festzulegen. Eines aber haben wir erkennen müssen, der Mensch als Verursacher vieler bedrohlicher Veränderungen unseres Weltklimas und deren Folgen muss vordergründig bewertet werden. Unabhängig davon wo wir uns befinden, egal was jeder Einzelne macht - wir gehen zu sorglos mit unserer Erde um. Wir haben in den letzten Jahren zu sehr unseren Focus auf die Klimaforscher gerichtet und nicht bemerkt, dass das Klima nicht nur vom CO2 Ausstoß beeinträchtigt wird. Aus allen Forschungsbereichen erfahren wir, dass das Klima mit all seinen Faktoren sich einem ständigen Wandel unterzogen hat und weiterhin unterziehen wird. Einiges am Weltklima können wir nicht verändern; einige Veränderungen und deren Ursachen sind uns noch nicht bekannt. Wir haben aber die Chance und auch die Pflicht in den Teil des Weltklimas einzugreifen, den wir Menschen erst in Gang gesetzt haben. Es gibt viel zu tun und wenn wir es gemeinsam anpacken, bekommen wir gleichzeitig auch die Wirtschaftskrise in den Griff.
Neben Kühlschränken (die wir vielleicht bald auch in den Nordpolarregionen benötigen) Waschmaschinen und Autos gibt es noch eine Vielzahl von neuen Bedarfsgütern, die z. Teil noch nicht einmal erfunden worden sind, aber im Kampf gegen den Klimawandel dringend benötigt werden.

Wir werden diesem Thema treu bleiben. Um aber gezielter auf die Thematik eingehen zu können, müssen wir noch die Voraussetzungen schaffen. Wir wollen nicht nur darüber schreiben, was andere zum Thema zu sagen haben, sondern im Bedarfsfall selber vor Ort recherchieren. Es gibt eine Menge zu tun, wir würden uns freuen, wenn Sie sich in der einen oder anderen Form daran beteiligen.



Bookmark and Share
 
Pazifik Inseln in Gefahr Drucken

Meer
  Bild © Isabelle Lindner

Der Untergang einiger Inseln im Süd und Westpazifik ist nicht mehr aufzuhalten. Viele sind schon jetzt so bedroht, dass zumindest zeitweise die Inseln vom Meer überschwemmt sind und die Menschen dort für eine gewisse Zeit ihre angestammte Heimat verlassen müssen.

Doch die Gefahr eine Insel, und es sind viele, an das Meer zu verlieren ist enorm groß.  Für die betroffenen Menschen ist es kein Trost, dass man als Verursacher dieser sich anbahnenden Katastrophe den Klimawandel anführt. Die Inselbewohner verlieren dann nicht nur ihre Heimat, sondern ihre gesamte Lebensgrundlage. Teils leben sie vom Tourismus, der schon heute zurückgeht, teils verlieren sie Land, welches für ihre Ernährung wichtig ist und auch das wirtschaftliche Auskommen sichert.

Als dramatisch muss man die Situation für die Marshall Inseln bezeichnen. In den letzten 10-15 Jahren hat sich das Meer hier um ca. 40 Meter dem Kernland genähert und die Bewohner müssen Jahr für Jahr mit ansehen, wie das Meer ihnen noch mehr Land wegnimmt. Auf den Marshall Inseln, die als Frontlinie des Klimawandels gelten, zeigt sich das ganze Ausmaß der sich anbahnenden Katastrophe: umgestürzte Bäume und immer weniger Anbaufläche für die Bananenplantagen. Die Gefahr vom Meer vertrieben zu werden ist so greifbar, dass sogar der Präsident der Malediven (Indischer Ozean) in Betracht zieht für seine Mitbürger ein neues Domizil zu suchen. Der Präsident spricht davon, dass noch innerhalb dieses Jahrhunderts eine Notwendigkeit dazu bestehen könnte.

Aber auch in unseren Regionen geht die Angst um, dass das Meer bei einigen kleineren Inseln in der Ägäis immer weniger Küstenstreifen verschont. Teilweise kommt das Meer sehr nahe an die Häuser heran oder diese wurden sogar vom Meer weggespült. Keiner darf mehr den Klimawandel in Frage stellen - und keiner darf mehr sagen, dass der Klimawandel erst spätere Generationen betrifft. Der Klimawandel ist da, und zwar in allen Regionen dieser Welt. Wenn wir den Wandel aufhalten wollen, so ist es jetzt an der Zeit zu handeln und nicht erst in 10 oder 20 Jahren. Bei den Inseln und Küstenländern haben wir jetzt schon zu viel Wasser, wenn auch nicht trinkbar - in anderen Regionen fehlt uns Wasser - trinkbares Wasser. Ertrinken oder verdursten, wo ist da der Unterschied.
Unser Las Vegas ist die Erde - wir können gewinnen oder verlieren.



Bookmark and Share
weiter …
 
Free counter and web stats