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Waldbrände, Buschfeuer oder Vulkanausbrüche Drucken

Vulkan
 Bild © Isabelle Lindner

Grausame Wahrheiten

Das Erlebte erleben muss wirklich die Menschen in den Waldbrandgebieten Russlands an den Rand der Verzweiflung bringen. Menschen sterben und die eigene Existenz wird in einer Art und Weise vernichtet, die von uns als Aussenstehende nicht begreifbar sind.
Lichterloh brennende Bäume soweit das Auge reicht und wenn man bedenkt, dass sich die Brände wie eine Feuerwalze immer mehr in Gebiete vordringt, die nicht nur eben Werte vernichten, sondern auch sich militärischen oder Forschungseinrichtungen nähern, die mit radioaktiven Stoffen arbeiten, bzw. lagern. Es ist nicht vorzustellen, wie es wäre wenn radioaktiv verseuchte Rückstände durch dieses verheerende Feuer erneut aufgewirbelt werden und sich somit über weite Teile Russlands verteilen.
Man mag sich auch nicht vorstellen, wie die dort lebende Bevölkerung besonders auch in Ballungszonen wie in Moskau mit dem Smog leben können, was für uns alle sichtbar das dortige Leben stark beeinflussen muss. Sind schon die Brände eine Katastrophe für sich, so muss man doch bedauerlicherweise feststellen, dass diese Brände in der jetzigen Form nur dadurch entstehen konnten, dass die riesigen Waldgebiete Russlands nicht durch Überwachungseinrichtungen wie zum Beispiel in anderen Ländern üblich aufgestellt wurden.
Man muss wohl sagen, dass von den Verantwortlichen die Brände anfänglich nicht als solche Bedrohung angenommen wurden. Besonders die Beschaffenheit der Böden, die zum Teil über weite Gebiete eine Torflandschaft waren muss man ja wissen, dass hier ein Gefahrenpotenzial von Beginn an als bedrohliche Gefahrenquelle lauerte um für Brände dieses katastrophalen Ausmaßes eine üppige Nahrungsquelle für solche Feuersbrünste ist.
Mensch und Natur sind wiedermal die Opfer und wenn man an die immensen Kosten denkt um die Gefahr einer weit ausufernden Feuersbrunst zu begegnen muss man sich fragen, warum man nicht präventiv geeignete Einrichtungen geschaffen hat, die eine derartige Feuersbrunst von vornherein unmöglich machen.
Man hat sich einfach überraschen lassen und stand unvorbereitet in jeder Hinsicht der Entwicklung des Feuers ohnmächtig gegenüber. Wieder einmal muss man sich fragen, warum? Warum konnte das geschehen? Man muss ja auch fragen, was will man zukünftig tun um eine derartige Katastrophe nicht wiederkehren zu lassen. Wird man jemals erfahren, welche immensen Kosten aufgewendet werden müssen bzw. mussten um eine derartige Feuerwalze zu ersticken. Was hätte dieses Geld der dort lebenden Bevölkerung an Nutzen bringen können, wenn man diese Gelder für eine Verbesserung der Lebensqualität der dort lebenden Bevölkerung aufgewendet hätte und welchen Nutzen hätte man andersartig aus der dortigen Region ziehen können.
Der Mensch ist nicht vollkommen, aber vollkommen kann das Chaos sein.

 



Alle haben etwas gemeinsam - Ohne Vorwarnung verändern sie unser Leben auf drastische Art und Weise und hinterlassen eine Schneise der Verwüstung. Mehr noch als die materiellen Schäden sind es die erlebten Bilder, die seelischen Narben, die unser Leben nachhaltig prägen und nicht durch staatliche Subventionen oder Nothilfsprogramme zu beseitigen sind. Erlebte Werte gehen verloren, Menschen verlieren ihr Leben oder bleiben allein zurück.

Waldbrände oder Buschfeuer erinnern uns jedoch immer wieder daran, dass der Mensch etwas dagegen unternehmen kann. Bei den Vulkanausbrüchen bleiben wir noch auf lange Zeit nur Zuschauer oder Opfer.

Wir suchen Zeitzeugen dieser Art von Geschehnissen, die bereit sind Ihre Erfahrungen zur Verfügung zu stellen und auch bereit sind nicht nur passiv das Geschehene zu beklagen, sondern aktiv den Kampf gegen die Naturgewalten aufzunehmen. Kampf heißt Naturkatastrophen durch Vorbeugung zu verhindern.



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