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Unsere liebe Erde leidet! Drucken

1. Gefährlicher Trugschluss!
Immer wieder erfahren wir, dass es in der Vergangenheit ähnliche Klimaverhältnisse wie heute gab. Erdgeschichtliche Untersuchungen haben das hinreichend belegt. Die Erde selbst ist im Wandel einer zyklischen Veränderung. Unsere technischen Errungenschaften wären ohne diesen Wandel gar nicht möglich gewesen. Doch ein Vergleich mit der damaligen Zeit führt zwangsläufig zu einem gravierenden Selbstbetrug. Nicht nur das Klima ändert sich, sondern auch die Zahl der Weltbevölkerung. Noch vor 10.000 Jahren konnte der Faktor Mensch unberücksichtigt bleiben - heute leben auf unserer Erde nahezu 6.8 Milliarden Menschen. Man rechnet, dass im Jahre 2050 möglicherweise zwischen 9 und 11 Milliarden unseren Planeten bevölkern werden. Immer vorausgesetzt, dass die Entwicklung dem heutigen Erscheinungsbild angepasst bleibt. Verändert sich aber das Klima in all seinen bedrohlich wirkenden Szenerien, werden wir ein Volk sein ohne Lebensraum. Das bedeutet zwangsläufig eine Völkerwanderung, wie diese in der Vergangenheit noch nie da war. Das bedeutet aber auch noch mehr Mangel an trinkbarem Wasser und folglich den Rückgang der landwirtschaftlichen Erzeugnisse.

Fehlentwicklungen in der Wasserversorgung können wir schon heute weltweit beobachten. Egal ob sie nach Kalifornien schauen oder an den Aralsee reisen. Kein Land und keine Nation kann sich sicher sein, nicht in den Strudel dieser negativen Entwicklung zu geraten. Auch wenn wir hier in unserem Raum noch keine wirkliche Wassernot kennen, so haben wir doch auch schon hinreichend Erfahrungen sammeln müssen.
Verheerende Hochwasser auf der einen Seite und ausgedehnte Dürreperioden auf der anderen.

In einem aber haben viele Länder und ganz besonders viele Städte eines gemeinsam: sie sitzen auf einem maroden Leitungssystem. Viel kostbares Nass versickert so ungenutzt im Boden. Wasser ist kostbar, nicht nur weil wir es dringend brauchen, sondern, weil es im wahrsten Sinne der Bedeutung wirklich teuer erkauft wird. Würden wir alle, angefangen bei den Komunen, Regierungen bis hin zum Endverbraucher wirklich verantwortungsvoll damit umgehen, hätten wir in unserer Klimabilanz einen wesentlichen Erfolg zu verbuchen.
Volkswirtschaftlich würde das auch positiv zu Buche schlagen, weil weniger Energie für die Trinkwassergewinnung, der nachfolgenden Abwasserklärung und Wiederaufbereitung, benötigt würde. Bezieht man den gesamten Wasserkreislauf ein, so würden auch die Umweltschäden zu einem großen Teil vermeidbar sein. Deshalb sagen wir: „Jeder auf dieser Welt kann dazu beitragen dass sich unser Klima wieder verbessert und der Klimawandel gestoppt, zumindest verlangsamt wird.“ Es gibt sehr viele, die das erkannt haben, was tun wollen und sich intensiv für diese Aufgabe einsetzen. Es gibt leider aber auch viele Menschen, die meinen dass nur die anderen an allem Schuld sind. Lernen wir nicht gemeinsam an diese und andere Aufgaben heranzugehen, die unsere Lebensgrundlagen erhalten, müssen wir gemeinsam die Folgen tragen. Wenn nicht unsere Generation, dann aber unsere Kinder und Kindeskinder. Unsere Erde leidet - und wir leiden mit!

Unser Las Vegas ist die Erde - wir können gewinnen und verlieren!

Erde
  Bild © Isabelle Lindner
2. Unsere liebe Erde leidet!

Man hört es, sieht es ,fühlt es und doch wollen wir ihr Leiden nicht erkennen. Sind wir taub geworden, blind und gefühllos? Wie oft zeigen uns die Wissenschaftler auf, was bei uns falsch läuft. Wie viel Geld, teures Geld wird in die Wissenschaft gepumpt um uns vor den Gefahren zu warnen, die eine Veränderung des Klimas mit sich bringen wird.

Je mehr wir uns in den letzten Wochen mit diesem Thema beschäftigt haben, umso mehr müssen wir erkennen, dass das Leiden unserer Erde mit jedem Tag zunimmt. Es ist ein derart komplexes Thema geworden, dass es schwerfällt uns heute auf Prioritäten festzulegen. Eines aber haben wir erkennen müssen, der Mensch als Verursacher vieler bedrohlicher Veränderungen unseres Weltklimas und deren Folgen muss vordergründig bewertet werden. Unabhängig davon wo wir uns befinden, egal was jeder Einzelne macht - wir gehen zu sorglos mit unserer Erde um. Wir haben in den letzten Jahren zu sehr unseren Focus auf die Klimaforscher gerichtet und nicht bemerkt, dass das Klima nicht nur vom CO2 Ausstoß beeinträchtigt wird. Aus allen Forschungsbereichen erfahren wir, dass das Klima mit all seinen Faktoren sich einem ständigen Wandel unterzogen hat und weiterhin unterziehen wird. Einiges am Weltklima können wir nicht verändern; einige Veränderungen und deren Ursachen sind uns noch nicht bekannt. Wir haben aber die Chance und auch die Pflicht in den Teil des Weltklimas einzugreifen, den wir Menschen erst in Gang gesetzt haben. Es gibt viel zu tun und wenn wir es gemeinsam anpacken, bekommen wir gleichzeitig auch die Wirtschaftskrise in den Griff.
Neben Kühlschränken (die wir vielleicht bald auch in den Nordpolarregionen benötigen) Waschmaschinen und Autos gibt es noch eine Vielzahl von neuen Bedarfsgütern, die z. Teil noch nicht einmal erfunden worden sind, aber im Kampf gegen den Klimawandel dringend benötigt werden.

Wir werden diesem Thema treu bleiben. Um aber gezielter auf die Thematik eingehen zu können, müssen wir noch die Voraussetzungen schaffen. Wir wollen nicht nur darüber schreiben, was andere zum Thema zu sagen haben, sondern im Bedarfsfall selber vor Ort recherchieren. Es gibt eine Menge zu tun, wir würden uns freuen, wenn Sie sich in der einen oder anderen Form daran beteiligen.



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