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Als Barack Obama in den Wahlkampf zog
waren seine drei mitreissende Worte: Yes  we  can.

Er sagte nicht - Yes  I  can.

Die Betonung lag also ganz unmissverständlich auf we, also wir.
Dieses- wir - müssen wir alle verstehen lernen. Zu sehr denkt jeder noch für sich.
Mir geht es gut - mir geht es schlecht. Das gemeinschaftliche Denken hört leider noch an der Wohnungstür auf. Wir meinen damit nicht, dass jeder jedem auf dem Schoß sitzen sollte, nein das meinen wir bestimmt nicht. Wir meinen aber, dass wir besser und vor allem schneller hinhören sollten, wenn Menschen in großer Not sind. Die Menschen in Haiti waren schon über viele lange Jahre in Not. Wenn man liest und hört, dass 80 % der dort lebenden Bevölkerung ein Pro Kopf Einkommen von nur 2 $ pro Tag hatten, nahmen wir das hin - wie auch von anderen Bevölkerungsgruppen in aller Welt.

Jetzt hat uns wieder einmal ein sehr schlimmes Naturereignis wachgerüttelt - und wie als wäre ein Wunder geschehen fließen die Tränen und auch die Gelder und Hilfsgüter. Ja das ist gut so und wir freuen uns mit all den Menschen die ihrer Gefühlswelt Ausdruck verleihen wollen. Das gibt den Worten von Präsident Barack Obama recht, wenn er sagte
 

„ Yes  we  can.“




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Lage in Port-au-Prince spitzt sich zu
Ja die Bilder und Informationen bewegen uns. Sie machen uns traurig, fassungslos und auch sprachlos. Ja sie treiben uns sogar die Tränen des Mitgefühls in die Augen.

Aber eine ganz wichtige Frage bewegt uns - Wer hat private Hubschrauber gebucht, deren Besitzer ihre Flugpreise innerhalb der ersten Katastrophentage von 1400 $ auf 8000 $ für einen 2 Stunden Flug anheben konnten. Waren es Personen, die wichtige Entscheidungen vor Ort treffen mussten um die Hilfsmaßnahmen einleiten zu können oder waren es Journalisten, die als erste von dem Grauen vor Ort berichten wollten? Wer, so fragen wir uns, ist für diese Kostenexplosion verantwortlich gewesen? Wer hat vielleicht Menschen die Chance genommen zu überleben? Die Hubschrauber der ersten Stunden und Tage waren die einzigen Transportmittel, die so überaus wichtig waren. Sicher wir brauchen Bilder, wir brauchen auch Informationen, aber unsere Gesellschaft muss sich auch bewusst sein, dass Menschen, die helfen wollen und auch durch ihre gemachten Erfahrungen helfen können, absoluten Vorrang haben müssen, wenn es darum geht an den Ort des Geschehens zu gelangen.


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Armut lässt Katastrophen zum Alptraum werden
Das Team von IC4ALL bereitet sich auf ein neues Outfit für unsere Webseite vor. Wir denken, dass unsere Grundthemen mehr denn je wichtig sind, in den Vordergrund gestellt zu werden. Alle reden vom Klimawandel und Schutz der Umwelt, doch Gemeinsamkeiten im Handeln sind nicht zu entdecken. Wir reden nicht nur für die jetzige Zeit sondern wir müssen gemeinsam im Visier haben an die Zukunft unserer Kinder zu denken. Nur wenn wir unseren Blick auf die Gegenwart fokussieren werden wir Ansätze finden, die den Klimawandel aufhalten können und unserer Umwelt eine Basis geben sich selbst zu regenerieren.



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